Eis-Zeit am Klemmberg

Eis-Zeit am Klemmberg: Was der neue Inhaber des ehemaligen Parkrestaurants plant

Weißenfels - Was der neue Inhaber des ehemaligen Parkrestaurants plant.

Von Andreas Richter 10.04.2019, 06:00

Gute Nachricht für die Besucher des Weißenfelser Klemmbergparks: Das seit drei Jahren leerstehende ehemalige Parkrestaurant bekommt einen neuen Betreiber. Wie Geschäftsführer Uwe Weigelt auf MZ-Anfrage bestätigte, wird die Weißenfelser Gastronomie-& Hotel GmbH die Immobilie von der Stadt kaufen. Der Finanzausschuss des Stadtrates hat dem Verkauf bereits zugestimmt.

Und Weigelt, Inhaber des Hotels „Jägerhof“ in der Saalestadt, steckt voller Pläne. „Am Klemmberg wird ein Eiscafé entstehen“, kündigt er an. Mehr noch: In einer gläsernen Manufaktur sollen die Besucher künftig bei der Herstellung der kalten Köstlichkeiten zuschauen können.

„In diesem Sommer werden wir das neue Eiscafé nicht mehr eröffnen können.“

Nachdem in den nächsten Wochen die letzten Formalitäten erledigt sind, soll es bald auch schon losgehen. Weigelt warnt allerdings vor allzu großer Ungeduld: „In diesem Sommer werden wir das neue Eiscafé nicht mehr eröffnen können.“ Immerhin  soll das Gebäude innen komplett neu gestaltet und der Zuschnitt der Räume verändert werden. Künftig sollen die Besucher zudem auf einer großzügig angelegten Terrasse sitzen können.

Von den Öffnungszeiten hat Weigelt schon konkrete Vorstellungen. „Wir werden im Sommer ohne Ruhetag von 11 bis 21 Uhr öffnen. Im Winter werden wir abends wohl früher schließen und auch eine dreiwöchige Pause einlegen“, kündigt er an. Als Ort für große Familienfeiern bis spätabends werde sich das Café im Park eher nicht eignen.

„Ich denke, das wird für Weißenfelser und Besucher eine runde Sache.“

Nachdem der mehr als hundert Jahre alte Bismarckturm bis 2015  mit großem Aufwand saniert worden war, kann das nur wenige Meter entfernte Eiscafé den Klemmberg als Ausflugsziel der Weißenfelser nun noch attraktiver machen. Eine gute Kunde sind die neuen Pläne für das ehemalige Parkrestaurant deshalb auch für Carolin Hillner, die Vorsitzende des Weißenfelser Bismarckturmvereins.

„Ich denke, das wird für Weißenfelser und Besucher eine runde Sache. Wir versprechen uns jedenfalls viel von einer Zusammenarbeit mit dem neuen Betreiber“, sagt sie. Für Uwe Weigelt ist die Übernahme der früheren Gaststätte nebenbei auch noch so etwas wie die Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. „Mein Vater hatte nach der Wende drei Eisdielen in Merseburg. Mit 13 habe ich dort das erste Eis verkauft“, erzählt der gelernte Koch. (mz)