Landratsamt appelliert an die Bürger

So will der Burgenlandkreis in Zukunft Wasser sparen

Ein generelles Entnahmeverbot für Wasser gibt es im Burgenlandkreis noch nicht. Wie der Verbrauch dennoch gedrosselt werden soll.

19.07.2022, 13:59
Die Bürger im Burgenlandkreis sind zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen (Symbolfoto).
Die Bürger im Burgenlandkreis sind zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen (Symbolfoto). Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Weißenfels/MZ - Der Burgenlandkreis hat angesichts der Hitze und der Trockenheit alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sparsam und verantwortungsbewusst mit Wasser umzugehen. Insbesondere bei der Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen, Gräben, Teichen und Seen sowie dem Grundwasser sei Zurückhaltung geboten, teilte die untere Wasserbehörde mit.

Entnahmeverbot kommt in Betracht

Zwar ist die Situation im Burgenlandkreis im Gegensatz zu anderen Regionen im Süden Sachsen-Anhalts, wo bereits generelle Entnahmeverbote verhängt worden seien, noch nicht so dramatisch. Bei anhaltender Trockenheit könne auch an Saale, Elster und Unstrut ein solches Verbot in Betracht kommen, so die Behörde. Das Umweltamt werde die Situation weiter genau beobachten und gegebenenfalls neu beurteilen, hieß es.

„Badepool nicht befüllen“

Als Möglichkeiten zum Wassersparen nannte die Kreisverwaltung eine sparsame Gartenbewässerung in den frühen Morgen- oder späteren Abendstunden sowie den Verzicht auf die Befüllung von Badepools. Mit Rücksicht und Einsicht ließen sich so auch längere Trockenperioden gut überstehen.