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Kinderbetreuung im Harz Warum die Kita „Spielstunde“ ihren Namen hat und wie alles in Neinstedt begann

Eine Holzkiste hat die Jahrzehnte seit der Gründung der „Spielstunde“ in Neinstedt überdauert. Kita-Leiterin Kerstin Gärtner berichtet, was sie als „Spielstunden“-Kind vor 50 Jahren erlebt hat und warum ihr Beruf so schön ist.

Von Kjell Sonnemann 28.08.2025, 20:00
„Spielstunden“-Kinder bauen mit Klötzen aus der alten Holzkiste, die schon vor Jahrzehnten zum Inventar der Neinstedter Kita gehörte.
„Spielstunden“-Kinder bauen mit Klötzen aus der alten Holzkiste, die schon vor Jahrzehnten zum Inventar der Neinstedter Kita gehörte. Foto: Sonnemann

Neinstedt/MZ. - Schnell sind ein paar Mädchen und Jungen zusammengetrommelt. Sie sollen mit der roten Kiste und deren Inhalt spielen – damit ein lebendiges Foto für die Zeitung entstehen kann. Auf dem Deckel der Holzkiste wächst ein Turm aus Klötzen sowie das Erdgeschoss eines Hauses mit ersten Möbeln. Die kleine Gruppe ist vertieft ins Bauen, blendet alles andere aus. So haben schon viele Generationen von „Spielstunden“-Kindern mit der Kiste gespielt. Diese gab es schon in den ersten Jahren der heutigen Kindertagesstätte der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN), die 1960 ins Leben gerufen wurde.