Teil des Radweges R 1

Hessweg bei Bad Suderode wird doch gebaut

Stadt Quedlinburg wollte Fördergeld zurückgeben, weil 55.000 Euro Mehrkosten allein zu stemmen gewesen wären. Warum nun alles anders ist.

Von Petra Korn 08.08.2022, 12:30
Zwei Radfahrer sind auf dem Hessweg aus Richtung Neinstedt in Richtung Bad Suderode unterwegs. Die beiden Sachsen sind in Münster gestartet und wollen auf dem R 1 bis nach Dessau fahren. In Sachsen-Anhalt, so ihre bisherige Bilanz, gebe es „keine wirklichen Radwege“.
Zwei Radfahrer sind auf dem Hessweg aus Richtung Neinstedt in Richtung Bad Suderode unterwegs. Die beiden Sachsen sind in Münster gestartet und wollen auf dem R 1 bis nach Dessau fahren. In Sachsen-Anhalt, so ihre bisherige Bilanz, gebe es „keine wirklichen Radwege“. Foto: Korn

Quedlinburg/Bad Suderode/MZ - Wende im „Fall“ Hessweg: Nachdem sich die Stadt Quedlinburg zuletzt entschieden hatte, den zum Europaradweg R1 gehörenden Abschnitt zwischen Bad Suderode und Neinstedt nicht auszubauen und das dafür bewilligte Fördergeld zurückzugeben, soll der Weg nun doch eine Asphaltdecke erhalten. Der Bauausschuss des Stadtrates hat im nichtöffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung diesem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt. „Die Situation ist jetzt eine andere“, sagte Sven Löw, Sachgebietsleiter im Fachbereich Bauen bei der Stadtverwaltung Quedlinburg, auf Anfrage der MZ: Die Arbeiten könnten nun doch komplett mit Fördergeld finanziert werden.

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