Drei Schüler aus der Region landen bei landesweiter Mathe-Olympiade auf dem Treppchen

Kombinierend zum Ziel

Die Viertklässler Martin Brill, Lisa Key und Julius Fünfstück werden von ihren Schulleiterinnen ausgezeichnet.

Von Harald Boltze
Die landesweit erfolgreichen Mathe-Asse aus Naumburg und Bad Kösen: Lisa Key (v.r., Montessorischule) mit Schulleiterin Cornelia Lucks,  Martin Brill (Bergschule) mit Schulleiterin Sara Neunübel (2.v.r.) und Klassenlehrerin Nina Porsche sowie Julius Fünfstück (Utaschule) mit Schulleiterin Garnet Meiß.
Die landesweit erfolgreichen Mathe-Asse aus Naumburg und Bad Kösen: Lisa Key (v.r., Montessorischule) mit Schulleiterin Cornelia Lucks, Martin Brill (Bergschule) mit Schulleiterin Sara Neunübel (2.v.r.) und Klassenlehrerin Nina Porsche sowie Julius Fünfstück (Utaschule) mit Schulleiterin Garnet Meiß. (Foto: Torsten Biel)

Naumburg - Um die mathematische Zukunft der Saale-Unstrut-Region muss einem nicht angst und bange werden. Jedenfalls, was die Ausnahmetalente in diesem Fach betrifft. Bei der landesweiten Mathe-Olympiade erreichten die zehnjährige Lisa Key (Montessorischule Naumburg) und der zehnjährige Martin Brill (Bergschule) zusammen mit einem Schüler aus dem Saalekreis den geteilten ersten Platz. Zudem belegte der elfjährige Julius Fünfstück (Utaschule Naumburg) einen ebenfalls starken dritten Rang bei dem Mathe-Vergleich.

Alle drei Viertklässler wurden nun am Montag bei einem gemeinsamen Termin in Bad Kösen von ihren Schulleiterinnen ausgezeichnet, erhielten dabei Bücher und Buchgutscheine sowie warme Worte. „Bleib so wissbegierig und kreativ wie du bist“, wünschte etwa Sara Neunübel, Leiterin der Bergschule, ihrem Schützling Martin Brill.

Kreativität war nämlich im Wettbewerb gefragt. Statt bloßem Rechnen war Knobeln und Kombinatorik vonnöten, um die Ergebnisse samt langem Lösungsweg präsentieren zu können. Für die drei Ausgezeichneten aber kein Problem, schließlich hatten sie ihre Fähigkeiten zuvor schon schul- und kreisintern bei den Vorrunden unter Beweis gestellt. Diese, wie auch die Endrunde, fanden coronabedingt nicht so zentral wie in den Vorjahren statt. Dass ihr Viertklässler Julius Fünfstück nicht nur ein Mathe-Ass ist, hob Uta-Schulleiterin Garnet Meiß hervor und nannte seine Erfolge, unter anderem auch im Crosslauf. Familienintern kann sich der Elfjährige seine Schwester Emma zum Vorbild nehmen, die für das Domgymnasium ebenfalls an der Mathe-Olympiade teilnahm und in der Endrunde mit 40 von 40 Punkten die landesweit beste Sechstklässlerin wurde. Sie reist nun für mehrere Tage zu einem Förderkurs für Begabte nach Magdeburg. Und auch der Bad Kösener Martin Brill wird - zumindest eine Woche lang - seine Ferien nicht ohne Rechnen verbringen, sondern an einem Mathe-Camp teilnehmen. Danach wechselt er wie Julius und Lisa ans Domgymnasium.