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  7. Prozess am Landgericht Halle: Doch „einvernehmlicher Sex“? Bekannte widerspricht vermeintlichem Vergewaltigungsopfer aus Merseburg

Prozess am Landgericht Halle Doch „einvernehmlicher Sex“? Bekannte widerspricht vermeintlichem Vergewaltigungsopfer aus Merseburg

Im Prozess um eine mögliche Vergewaltigung in Merseburg gibt es eine überraschende Wende. Eine 16-Jährige, die im Oktober 2022 mit in der Wohnung war, hat andere Erinnerungen an den Abend als die Hauptbelastungszeugin.

Von Robert Briest 23.01.2026, 15:59
Symbolbild.
Symbolbild. Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Halle/Merseburg/MZ. - Da müsse man die Hauptbelastungszeugin doch noch mal hören, schließt der Vorsitzende Richter am Landgericht Tag drei der Verhandlung gegen einen 24-Jährigen. Dem Berliner wird vorgeworfen, eine heute in Merseburg lebende Frau vergewaltigt zu haben. Das hatte die 23-Jährige am Dienstag in aller Ausführlichkeit bekräftigt. Doch der nächste Verhandlungstag zeichnet ein anderes Bild von dem, was im Oktober 2022 in ihrer Wohnung passierte.