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Prozess in MagdeburgMann klagt gegen Corona-Impfstoffhersteller: Herzinfarkt nach Impfung? 50.000 Schadensersatz gefordert

Ein 59-jähriger Mann aus dem Salzlandkreis klagt in Magdeburg gegen den Hersteller einer SARS Cov2-Virus-Impfung. Er soll laut eigenen Angaben nach der zweiten Corona-Impfung einen Herzinfarkt erlitten haben.

Von Sebastian Rose Aktualisiert: 07.02.2024, 15:45
Am Magdeburger Landgericht beginnt der Prozess gegen einen Corona-Impfstoffhersteller.
Am Magdeburger Landgericht beginnt der Prozess gegen einen Corona-Impfstoffhersteller. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Michael Matthey

Magdeburg/DUR. - Ein 59 Jahre alter Mann aus dem Salzlandkreis geht juristisch gegen den Hersteller eines Corona-Impfstoffes vor. Der Fall wird vor der 11. Zivilkammer am Magdeburger Landgericht verhandelt. Prozessbeginn sollte am 8. Februar sein. Der Termin wurde jedoch verschoben. Grund hierfür ist eine kurzfristige Erkrankung des Rechtsanwalts des Klägers. Ein neuer Termin steht laut Gericht noch aus und werde mitgeteilt.

Laut Gerichtssprecher Christian Löffler ließ sich der Kläger im April und Juni 2021 gegen Corona impfen. Er behaupte, aufgrund der Impfungen erkrankt und schließlich im November 2021 einen Herzinfarkt erlitten zu haben.

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Im Prozess fordere er 50.000 Euro Schmerzensgeld und dass der Impfstoffhersteller dem Kläger etwaige zukünftige weitere Schäden erstattet.

Der beklagte Hersteller bestreitet laut Löffler, dass die gesundheitlichen Folgen durch den Impfstoff verursacht wurden.

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Mit einem Urteil sei am ersten Termin noch nicht zu rechnen. Wie im Zivilverfahren üblich, sei zu erwarten, dass das Gericht seine vorläufige Rechtsansicht in diesem Fall äußert und mitteilt, wie das Verfahren weiter geführt werde.