Heino Krannich

Heino Krannich: Professioneller Tierbetäuber soll Wolfshund von Gerbstedt fangen

Gerbstedt - Stadtverwaltung hat Experten beauftragt, den herumstreunenden Vierbeiner aus dem Verkehr zu ziehen. Wolfsähnliche Tier soll zwei Schafe gerissen haben.

Von Wolfram Bahn

Dem Wolfshund von Gerbstedt soll es jetzt an den Kragen gehen. Nachdem der herumstreunende Vierbeiner offenbar ein zweites Schaf gerissen hat, macht die Stadtverwaltung ernst. Sie hat am Montag den Tierparkservice von Heino Krannich beauftragt, das wolfsähnliche Tier einzufangen.

Der Experte aus Niedersachsen ist professioneller Tierfänger. „Wir haben uns dazu entschieden, das Angebot des Experten anzunehmen“, sagte Hans-Joachim Burkardt, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt, der MZ.

Der Wolfshund, der vor mehr als einer Woche in Adendorf, Freist, Friedeburg und Zabenstedt gesehen und teilweise auch von Augenzeugen gefilmt wurde, macht seither die Gegend unsicher. Er hat vor allem die Schäfer der Region in Aufregung versetzt.

Er taucht immer wieder in und um Gerbstedt auf, doch gefangen werden konnte er bisher nicht. Wie Burkardt bestätigte, hat es am Wochenende einen erneuten Versuch gegeben, des herumstreunenden Vierbeiners habhaft zu werden. Doch auch diese Aktion ist misslungen, so wie alle bisherigen zuvor. Zuletzt wurde er am Montag in der Belleber Straße in Gerbstedt gesichtet.

Nun hoffen alle, dass der Experte vom Tierservice mit seinem Betäubungsgewehr den Streuner „zur Strecke bringt“. Er hatte bereits im Frühjahr einen Wolfshund im Raum Hohenmölsen nach mehrtägiger Suche betäubt und eingefangen. (mz)