15 Millionen Euro Defizit

Uni Halle wird von Sparpapier „eiskalt erwischt“

An der Uni Halle sollen Professuren und befristete Stellen wegfallen, Fakultäten verschmolzen werden. Nun stehen Doktoranden vor einer ungewissen Zukunft. Studierende befürchten eine „Schmalspurausbildung“. Und ein Professor sagt, er könne sein Institut nur noch abwickeln. Ein Stimmungsbild

Von Von Alexander Schierholz
Student Wilhelm Dargel vor dem halleschen Denkmal von Julius Kühn. Kühn gilt als Begründer des agrarwissenschaftlichen Universitätsstudiums in Deutschland, genauer: in Halle.
Student Wilhelm Dargel vor dem halleschen Denkmal von Julius Kühn. Kühn gilt als Begründer des agrarwissenschaftlichen Universitätsstudiums in Deutschland, genauer: in Halle. Foto: Andreas Stedtler

Halle (Saale) - Die gute Nachricht zuerst: Niemand muss sich Sorgen um sein Studium machen. Wer an der Uni Halle eingeschrieben ist, kann fertig studieren. Es gilt Bestandsschutz. Wenigstens das ist klar, nachdem das Rektorat vor wenigen Tagen einer überraschten Öffentlichkeit ein Sparpapier vorgelegt hatte, das es in sich hat: Um ein Defizit von rund 15 Millionen Euro jährlich abzubauen, sollen unter anderem Professuren gestrichen und Fakultäten zusammengelegt werden. Tietje räumte ein, dass die Uni 2014 mit dem Land verabredete Kürzungen nicht umgesetzt habe. „Jetzt müssen wir uns bewegen.“ Der Rektor ist seit 2018 im Amt

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