Nach fünf Jahren

Spektakuläres Bühnenevent: Art*House vereint Ballett und Musiker der Staatskapelle auf der Bühne in Halle

OperBallett Rossa und Musiker der Staatskapelle auf der Bühne vereint.

Von Katja Pausch 24.09.2021, 08:21
Musiker und Tänzer stehen bei Art*House gemeinsam auf der Bühne.
Musiker und Tänzer stehen bei Art*House gemeinsam auf der Bühne. Foto: Revazov

Halle (Saale)/MZ - Ballettfreunde werden sich mit Begeisterung erinnern: Fünf Jahre ist es her, dass mit „Groovin’ Bodies“ am halleschen Opernhaus ein Meisterwerk der Tanz- wie der Percussionkunst seine Uraufführung feierte. Nun haben sich die beiden Initiatoren des spektakulären Bühnenevents erneut zusammengetan, um ihre Vorstellungen eines weiteren gemeinsamen Stückes in die Tat umzusetzen: „Art*House“ ist das Werk überschrieben. Komponiert hat es wiederum Ivo Nitschke, Meister an Schlagwerk, Percussion und Vibrafon.

Seine Komposition für Streichquartett, Trompete, Posaune, Gitarre, zwei Percussionisten und einen DJ bildete die Grundlage für Ballettchef Michal Sedlácek, der darauf aufbauend eine mitreißende Choreographie für die 18 Mitglieder seiner Company, das Ballett Rossa, entworfen hat. Am Freitag feiert „Art*House“ seine Uraufführung.

Spektakuläres Bühnenevent: Art*House vereint Ballett und Musiker der Staatskapelle auf der Bühne in Halle

Es sei keine Fortsetzung von „Groovin’ Bodies“, so Nitschke, auch wenn es mitten im Stück tänzerisch und musikalisch eine Reminiszenz daran geben werde. „Art*House“ erzähle von der Magie des Theaters, jedoch keine Geschichte - vielmehr könne sich der Zuschauer die entstehenden Bilder selbst bauen, so Nitschke, der ein Jahr (vor Corona) an der Komposition gearbeitet hat. „Nicht ausschließlich, vielmehr neben vielen anderen Projekten“, so der Musiker.

Im November vergangenen Jahres hätte „Art*House“ Bühnenpremiere feiern sollen - und hat es dann als Online-Version ohne Publikum auch. „Das Stück, das wir coronabedingt auf 90 Minuten ohne Pause reduzieren mussten, lag seitdem auf Eis“, sagt Sedlácek. Geprobt wurde, vor allem im Lockdown, zu Hause, später in kleinen Gruppen, verteilt auf vier Ballettsäle. „Das kostet Kraft, aber nun freuen wir uns, dass das Stück raus kann“, so der Ballettchef. „Die Tänzer“, sagt er, „müssen auf die Bühne“. Und heute sei es endlich soweit.

Premiere Freitag, 19.30 Uhr, Opernhaus, mehr Infos auf buehnen-halle.de.