Corona

Pandemie-Lage: Zwei weitere Corona-Tote in Halle zu beklagen - Inzidenz steigt

Inzidenz in der Saalestadt steigt weiter. Stadt bietet in dieser Woche verlängerte Öffnungszeiten im Impfzentrum Heinrich-Pera-Straße an.

23.01.2022, 14:05 • Aktualisiert: 23.01.2022, 15:37
Die Stadt Halle erweitert in dieser Woche ihr Impfangebot.
Die Stadt Halle erweitert in dieser Woche ihr Impfangebot. Foto: Katja Pausch

Halle (Saale)/MZ - 137 Corona-Neuinfektionen und damit ein Plus von 33 im Vergleich zur Vorwoche meldet die Stadt in ihren täglichen Corona-Informationen am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag auf 655,22 und damit um 13,82 gestiegen. Unverändert hingegen ist die Zahl der im Krankenhaus behandelten Personen in Halle: Sie liegt bei 42. Eine weitere Person indes ist bei den intensivmedizinisch behandelten Patienten hinzugekommen, so dass nun aktuell am Sonntag 20 Patienten in den halleschen Kliniken auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Am Sonntag sind unterdessen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu beklagen.

Die Stadt hat derweil die Öffnungszeiten am Impfstandort Heinrich-Pera-Straße an die Nachfrage angepasst und bietet in der kommenden Woche verlängerte Öffnungszeiten am Montag und am Mittwoch im dortigen Impfzentrum an. So sind die Öffnungszeiten im Impfzentrum Pera-Straße am Montag verlängert worden, so dass nun von 11.30 bis 18 Uhr Impfungen verabreicht werden, ebenso am Mittwoch von 10 bis 18 Uhr. Am Dienstag ist das Impfzentrum Pera-Straße von 10 bis 16 Uhr, das in der Burgstraße von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Sämtliche Termine können ohne Anmeldung wahrgenommen werden.

Für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ist nach Information des öffentlichen Gesundheitsdienstes der Stadt ausreichend Impfstoff des Herstellers Biontech vorhanden. Impfungen für diese Altersgruppe werden ausschließlich im Impfzentrum in der Heinrich-Pera-Straße angeboten, dabei müssten die jungen Impflinge von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Bei geteiltem Sorgerecht müssen die Unterschriften beider Elternteile auf den Unterlagen vorliegen - darauf weist die Stadt in ihren Corona-Informationen hin.