Justiz

Mordprozess in Halle: Hat Angeklagte wegen seltener Erbkrankheit die Kontrolle verloren?

Eine Ärztin berichtet von Erkrankung der Frau. Ihr Verteidiger fordert nun ein neues Gutachten zur Schuldunfähigkeit.

Von Annette Herold-Stolze Aktualisiert: 18.05.2022, 10:31
Ein Mord - drei Angeklagte: Der Prozess um die Tötung einer 52-Jährigen in Neustadt könnte sich verzögern.
Ein Mord - drei Angeklagte: Der Prozess um die Tötung einer 52-Jährigen in Neustadt könnte sich verzögern. Foto: Silvio Kison

Halle (Saale)/MZ - Gutachten zur Schuldfähigkeit, die Schlussvorträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung und am 3. Juni das Urteil: Bis Dienstagnachmittag kurz vor 13.30 Uhr schien der Fahrplan für den Prozess um den Mord an einer 52-Jährigen in Neustadt festzustehen. Dann brachte der Verteidiger von Bianca D. einen neuen Antrag ins Spiel. Er habe Zweifel am - öffentlich noch nicht erstatteten, den Prozessbeteiligten aber bekannten - psychiatrischen Gutachten zur Schuldfähigkeit seiner Mandantin, begründete er seinen Vorstoß und forderte, einen zweiten Sachverständigen hinzuziehen. Eine Entscheidung will die Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Jan Stengel am nächsten Prozesstag verkünden.

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