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Jugendszene in Sachsen-Anhalt Kriminalität, Migration, Langeweile: Wie Jugendliche aus Halle über ihre Stadt denken – und was sie fordern

Weil es an Freizeitangeboten mangelt, stampfen Teenager mit Migrationshintergrund in Halle-Neustadt selbst einen Jugendtreff aus dem Boden. Er soll Gleichaltrigen auch eine Alternative zur Kriminalität bieten. Wie die Jungs über die Situation in der Stadt denken und warum sie sich mehr Mitbestimmung wünschen.

Von Max Hunger Aktualisiert: 03.03.2024, 12:17
Schach-Duell statt Langeweile: Hadi (l.) und seine Freunde treffen sich am Samstagabend regelmäßig in Halle-Neustadt zum Quatschen, Spielen – und um einfach unter sich zu sein. Den Jugendtreff organisieren sie komplett selbst. Jugendliche unter 18 Jahren wurden zum Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte auf dem Bild unkenntlich gemacht.
Schach-Duell statt Langeweile: Hadi (l.) und seine Freunde treffen sich am Samstagabend regelmäßig in Halle-Neustadt zum Quatschen, Spielen – und um einfach unter sich zu sein. Den Jugendtreff organisieren sie komplett selbst. Jugendliche unter 18 Jahren wurden zum Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte auf dem Bild unkenntlich gemacht. (Foto: Max Hunger)

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Halle/MZ - Der Abend liegt über Halle-Neustadt. Das Neustadt Centrum, ein verzweigtes Einkaufszentrum im Herzen des Plattenbauviertels, wirkt an diesem Samstag verwaist. Keine Passanten. Aus der Ferne dröhnt das Rauschen eines einzelnen Skateboards durch die Häuserschluchten. Hinter den Fassaden der geschlossenen Geschäfte klafft Dunkelheit. Nur aus einer der gläsernen Türen im Erdgeschoss fällt Licht auf den Gehweg. Es ist das Stadtteilzentrum Passage 13. Und es ist an diesem Abend ein ungewöhnlicher Zufluchtsort.