Weniger Patienten in Kliniken aber:

Halle meldet drei weitere Corona-Tote

Das Infektionsgeschehen in der Stadt bleibt auf einem hohen, aber auch beherrschbaren Niveau. In der Schwimmhalle neustadt gilt jetzt auch 2G.

Von Dirk Skrzypczak 12.01.2022, 14:34
In den Krankenhäusern der Stadt scheint sich die Lage auf den Corona-Stationen zu entspannen.
In den Krankenhäusern der Stadt scheint sich die Lage auf den Corona-Stationen zu entspannen. Foto: Imago

Halle (Saale)/MZ - Dass die Omikron-Variante zu weniger schweren Krankheitsverläufen bei Corona-Patienten führt, scheint jetzt auch an den aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen aus dem Gesundheitsamt ablesbar zu sein. So lagen am Mittwoch 79 Covid-19-Kranke auf den „normalen“ Corona-Stationen, zwölf weniger als am Vortag. Unverändert ist die Zahl der Intensivbehandlungen (36). Allerdings berichtete die Stadt auch über drei weitere Todesopfer, die dem Erreger zum Opfer gefallen sind. Weitere Angaben zu den Toten wie Alter und Impfstatus veröffentlichte die Stadt erneut nicht. Zuletzt war stets von Datenschutzgründen die Rede.

Verzeichnet wurden zudem 159 Neuinfektionen, acht mehr als in der Vorwoche. Die Inzidenz stieg leicht um 3,35 auf 331,38 Fälle. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres rückt die Gruppe der Kinder und Jugendlichen mit 49 positiven Tests wieder in den Vordergrund. Allerdings sind auch die jungen Erwachsenen (bis 29 Jahre, 41 Fälle) sowie das „Mittelalter“ (bis 49 Jahre, 44 Fälle) stark vertreten.

Unterdessen gelten ab 13. Januar für die Schwimmhalle Neustadt verschärfte Zugangsregeln. Alle Besucher müssen geimpft oder genesen sein. Ein Eintritt nur mit einem negativen Test reicht nicht mehr aus. An den Wochenenden sollen zudem Kinder und Jugendliche ab dem 6. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr ohne weitere Nachweise die Halle nutzen dürfen, da sie in der Schule getestet werden. Das Schul- und Vereinsschwimmens ist von der Neuregelung nicht betroffen, so die Stadt.