Ärger über Vandalismus

Gräfenhainichen muss wegen Sachbeschädigungen Tausende Euro ausgeben

Die Stadt investiert viel Geld in ihre Spielplätze.

Von Julius Jasper Topp 05.10.2021, 08:44
Banknoten liegen auf einem Tisch.
Banknoten liegen auf einem Tisch. Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/

Gräfenhainichen/MZ - Die Stadt Gräfenhainichen hat nach Angaben von Bürgermeister Enrico Schilling (CDU) im laufenden Jahr rund 35.000 Euro in die Spielplätze der Heidestadt und der Ortsteile investiert. Besonders ärgerlich sei es aber, dass 3.300 Euro für neue Schilder ausgegeben werden mussten, „weil irgendwelche Hirnies regelmäßig denken, sich an den Schildern verlustieren zu müssen“, sagte Schilling bei der Stadtratssitzung am Dienstag in der vergangenen Woche. Das Geld hätte man lieber in neue Spielgeräte investiert, anstatt damit Vandalismusschäden begleichen zu müssen, so der Bürgermeister.

Neben zahlreichen neuen Spielgeräten und auch dem Mitte September eingeweihten „Workout-Park“ in der Barbarasiedlung für Menschen, die sich mit dem eigenen Körpergewicht und an der frischen Luft fit halten wollen, gibt es auch eine weitere Neuerung. Künftig wird es nur noch so genannten Fallschutz-Kies auf den Spielplätzen in der Stadt und den Ortsteilen geben. Der Sand, der regelmäßig erneuert werden muss, werde jetzt sukzessive durch diesen Kies ersetzt, sagte Bürgermeister Schilling.

Hierzu habe sich die Verwaltung entschlossen, weil man sich so unliebsame Verunreinigungen durch freilaufende Katzen ersparen will. Die scheuten nämlich in der Regel davor zurück, ihre Notdurft auf Kies zu verrichten, hieß es im Stadtrat. Sand hingegen nähmen die Tiere gerne als großes Katzenklo wahr. Und das sorgt logischerweise für wenig Gegenliebe bei den Eltern darin spielender Kinder.