In den dunkelsten Stunden

„Viele sind verzweifelt“: Seelsorgerin aus Dessau berichtet über die Corona-Not in den Kliniken

In Kliniken betreuen Seelsorger Menschen in den dunkelsten Stunden - auch Corona-Patienten. Im Interview spricht Rosemarie Bahn über Einsamkeit und Wut.

Von Lisa Garn Aktualisiert: 02.02.2022, 16:00
Isolation und Ängste:  In der Pandemie suchen mehr Patienten  Kontakt zu Klinikseelsorgern.
Isolation und Ängste: In der Pandemie suchen mehr Patienten Kontakt zu Klinikseelsorgern. Foto: imago

Dessau/MZ - An kaum einem anderen Ort belastet Corona das Leben und die Arbeit so sehr wie in einem Krankenhaus. Klinikseelsorgerinnen wie Rosemarie Bahn am Städtischen Krankenhaus in Dessau kennen die Not der Kliniken von innen. Die 64-Jährige betreut dort seit 23 Jahren Patienten, Angehörige und Mitarbeiter. Mit Corona sei der Gesprächsbedarf deutlich gestiegen, in der Arbeit habe es einen radikalen Bruch gegeben, sagt sie. Im Interview mit MZ-Redakteurin Lisa Garn spricht die evangelische Seelsorgerin über verzweifelte Fragen, die Angst vor dem Sterben und das Mutmachen in schwerer Zeit.

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