Motorrennboote

Motorrennboote: Lauter Saisonstart auf dem Wasser

Dessau - Mario Alex vom Kontor Motorsport Racing hat seine Saisonvorbereitungen am vergangenen Wochenende abgeschlossen. Der 42-jährige Dessauer unterschrieb für diese Saison beim italienischen VRP Werksteam und erfährt seitdem eine Rundumbetreuung durch den namensgebenden Motorenhersteller Carlo Verona. Sowieso fühlt sich Alex mehr und mehr wohl in seinem bis zu 175 Kilometer pro Stunde schnellen Rennboot. Im vergangenen Jahr hat er die Europameisterschaftsserie mit einem dritten Platz und die Weltmeisterschaft in der Viertelliterklasse mit Platz vier ...

Von Michael Krebs 03.06.2016, 14:27

Mario Alex vom Kontor Motorsport Racing hat seine Saisonvorbereitungen am vergangenen Wochenende abgeschlossen. Der 42-jährige Dessauer unterschrieb für diese Saison beim italienischen VRP Werksteam und erfährt seitdem eine Rundumbetreuung durch den namensgebenden Motorenhersteller Carlo Verona. Sowieso fühlt sich Alex mehr und mehr wohl in seinem bis zu 175 Kilometer pro Stunde schnellen Rennboot. Im vergangenen Jahr hat er die Europameisterschaftsserie mit einem dritten Platz und die Weltmeisterschaft in der Viertelliterklasse mit Platz vier beendet.

Weltmeister in der Klasse O 250

Ab sofort hat die internationale Konkurrenz den Mann mit der Startnummer 13 auf dem Zettel. Damit aber genau die großen Pläne, Deutscher Meister in der kommenden Woche oder Weltmeister in der Klasse O 250 Anfang August zu werden, auch in Erfüllung gehen können, braucht es finanzkräftige Partner.

Die hatte Mario Alex kürzlich in das Kontor in der Hühnefeldstraße eingeladen, um das neue Gespann vorzustellen. Ehrgeizige Ziele hat sich das Team um Mario Alex gesteckt. Das Material ist hervorragend in Schuss, nun muss es halten, um den „weißen Blitz“, wie er in der Rennszene auch genannt wird, an die Spitze der Viertelliterklasse zu katapultieren.

Andreas Schulze rechnet sich Siegchancen aus

Auch die Formel R 1000 startet in die neue Saison. So hat sich Andreas Schulze, Chef des Dessauer Motorrennbootclubs, im Besonderen mit dem Setup seines Bootes beschäftigt, rechnet sich für das Auftaktrennen in Traben-Trarbach am kommenden Wochenende sogar Siegchancen aus. „Wir haben viel Zeit und Geld in die Hydrodynamik gesteckt, jetzt erwarten wir den Sprung auf das Treppchen“, gibt sich Schulze zuversichtlich. Inwieweit er sich gegen den amtierenden Deutschen Meister, Peter Heibuch, durchsetzen kann, wird die Standortbestimmung auf der Mosel zeigen.

Daniel Joppe Einstiegsklasse

In der Klasse OSY 400, also die Einsteigerklasse in den Motorbootrennsport, will sich der Dessauer Daniel Joppe der europäischen Konkurrenz stellen und hofft auf eine Überraschung. Meist sind die Siegchancen den internationalen Piloten aus Estland, Polen oder Italien vorbehalten. (mz)