Machbarkeitsstudie beauftragt

Kann Dessau-Roßlau die Bundesgartenschau stemmen?

Kommt die Bundesgartenschau nach Dessau-Roßlau? (Foto: IMAGO / Lutz Sebastian)

Dessau-Roßlau - Die mögliche Ausrichtung einer Bundesgartenschau in den 2030er-Jahren in Dessau-Roßlau hat die nächste Hürde genommen. Der Stadtrat hat sich mit großer Mehrheit dazu entschieden, ein Planungsbüro mit einer sogenannten Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Die Ingenieure sollen jetzt prüfen, ob die Stadt überhaupt geeignet wäre, Deutschlands größte und wichtigste Garten- und Blumenausstellung auszurichten.

Dabei werden auch die ersten - noch unkonkreten - Ideen für eine solche Schau unter die Lupe genommen. Drei Themen tauchen in den bisherigen Planungen immer wieder auf: „Verbindung“, „demografischer Wandel“ und „nachhaltige Stadtentwicklung“. Besonders von dem verbindenden Element einer Bundesgartenschau versprechen sich einige Stadträte ein Zusammenwachsen von Dessau und Roßlau.

Die „Buga“ würde frühestens nach 2030 in Dessau-Roßlau stattfinden, weil die Termine vorher schon an andere Städte vergeben sind. Zuvor sind aber zahlreiche weitere Schritte nötig. Erst einmal müsste der Stadtrat sich für eine Bewerbung entscheiden und die Unterlagen dafür erarbeiten. (mz/oml)