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Käuferschutz greift nichtFür 17.000 Euro online bestellt - Mann aus Dessau wartet vergeblich auf sein Tinyhouse

Weil sein online bestelltes Tinyhouse nicht geliefert wurde, hat ein 50-Jähriger Anzeige über das elektronische Polizeirevier erstattet.

Aktualisiert: 09.02.2024, 16:34
Die Firma ist derzeit nicht erreichbar. Ein Betrug ist wahrscheinlich.
Die Firma ist derzeit nicht erreichbar. Ein Betrug ist wahrscheinlich. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Dessau/MZ. - Weil sein online bestelltes Tinyhouse nicht geliefert wurde, hat ein 50-Jähriger Anzeige über das elektronische Polizeirevier erstattet.

Nach seinen Angaben stieß er im Oktober 2023 auf eine Anzeige im Internet. Die angebliche Firma wollte, dass der Kaufpreis für das Tinyhouse in Höhe von knapp 17.000 Euro im Voraus bezahlt wird. Das tat der Mann über einen Bezahldienstleister. Das Haus sollte dann im Januar 2024 geliefert werden.

Als er den genauen Liefertermin abstimmen wollte, erreichte er die „Firma“ weder per Telefon noch per E-Mail. Nach Rücksprache mit dem Bezahldienstleister wurde bekannt, dass der angebotene Käuferschutz laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht für Immobilien, Gold und Fahrzeuge jeglicher Art gilt. Da es sich bei einem Tinyhouse um ein kleines Haus auf Rädern und damit um ein Fahrzeug handelt, wurde das Geld nicht erstattet.