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Umweltforschungszentrum und Klinikum Dessau Die Glaskugel aus dem Mutterleib - Warum Forscher Umwelteinflüsse auf Plazenta-Zellen untersuchen

Das Umweltforschungszentrum in Leipzig und das Städtische Klinikum Dessau wollen aus bestimmten Plazenta-Zellen ableiten, wie Umwelteinflüsse schon während der Schwangerschaft die künftige Entwicklung des Kindes beeinflussen. Wie sie dabei vorgehen. Und warum das Projekt deutschlandweit einmalig ist.

Von Matthias Müller Aktualisiert: 29.02.2024, 16:27
Gemeinsame Forschungsarbeit: (von links) Prof. Dr. Ana Zenclussen (UFZ Leipzig),  Prof.  Dr.  Stefan Fest (Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) und Dr.  Hermann Voß  (Chefarzt  Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)  im Kreißsaal des Städtischen Klinikums Dessau.
Gemeinsame Forschungsarbeit: (von links) Prof. Dr. Ana Zenclussen (UFZ Leipzig), Prof. Dr. Stefan Fest (Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) und Dr. Hermann Voß (Chefarzt Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe) im Kreißsaal des Städtischen Klinikums Dessau. Foto: Matthias Müller

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Dessau/Leipzig/MZ. - Das seltene Material, das tiefgefroren im Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig lagert, ist ein Schatz für Wissenschaft und Medizin gleichermaßen. Die sogenannten Organoide sollen Vorhersagen dazu ermöglichen, wie sich Umweltchemikalien auf noch ungeborenes menschliche Leben auswirken – und nach der Geburt auf die kindliche Entwicklung. Was für manche klingen mag wie ein Blick in die Glaskugel, ist das ganz reale Ziel eines deutschlandweit einmaligen Forschungsprojekts, bei dem das UFZ mit dem Städtischen Klinikum Dessau zusammenarbeitet.