Auf Anforderung aus Rheinland-Pfalz

Dessau-Roßlau schickt vier DRK-Helfer in das Hochwasser-Krisengebiet

Die Dessauer DRK-Einsatzkräfte werden verabschiedet.
Die Dessauer DRK-Einsatzkräfte werden verabschiedet. (Foto: Feuerwehr Dessau-Roßlau)

Dessau-Rosslau/MZ - Nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrein-Westfalen sind erstmalig offizielle Helfer aus Dessau-Roßlau in die Krisenregion gereist. Das hat die Berufsfeuerwehr am Sonnabend mitgeteilt. Das Bundesland Rheinland-Pfalz habe am Freitagabend ein Hilfsangebot aus Sachsen-Anhalt angenommen. Dieses beinhaltete die Anforderung von Rettungswagen und Krankentransportwagen zur Unterstützung der Sanitätseinheiten im Katastrophengebiet.

Aus Dessau-Roßlau machten sich am Sonnabend um 9.30 Uhr vier Einsatzkräfte vom DRK-Kreisverband Dessau-Roßlau mit zwei Krankentransportwagen auf den Weg.

Mit Helfern aus Mansfeld-Südharz, dem Burgenlandkreis und dem Altmarkkreis Salzwedel fahren zehn Krankentransportwagen und ein Rettungswagen in das Bereitstellungszentrum am Nürburgring. Die Einsatzkräfte sollen dort sieben Tage bleiben.

Die Dessau-Roßlauer Kräfte wurden am Sonnabend gegen 9 Uhr auf dem Hof der Berufsfeuerwehr verabschiedet. Zuvor hatten sie alle nötigen Unterlagen erhalten, um die Fahrt antreten zu können.

Die Stadt Dessau-Roßlau hatte schon zuvor wiederholt Kräfte von DRK und Feuerwehr für den Einsatz angeboten. Bisher war allerdings keine konkrete Anforderung an die Doppelstadt gestellt worden.