„Es ist die reinste Tortur“ Bus rumpelt durch Mosigkau - Stadträte aus Dessau-Roßlau „erfahren“ schlechten Zustand der Mühlenstraße
Der schlechte Zustand der Mühlenstraße in Mosigkau hat Konsequenzen: Ab 2027 erfolgt der Wegfall der ÖPNV-Anbindung. Der Ortschaftsrat sieht Handlungsbedarf - und hat Stadträte zu einer besonderen Busfahrt eingeladen.
Aktualisiert: 18.02.2026, 11:01

Mosigkau/MZ. - Es wackelte und ratterte – so laut, dass das eigene Wort kaum zu verstehen war. In Schrittgeschwindigkeit bewegte sich der Bus der Dessauer Verkehrs GmbH (DVG) über die Mühlenstraße in Mosigkau. „Es ist eine reinste Tortur für die Maschine“, meinte Marco Franke, Geschäftsführer der DVG. Mit einer Sonderfahrt hatte der Mosigkauer Ortschaftsrat Vertretern der Stadt Dessau-Roßlau den baulichen Zustand der Straße unmittelbar vor Augen führen wollen. Das gelang eindrucksvoll.
