Auffahrten als Problem

Auffahrten als Problem: Auf der A9 hat es hat wieder gekracht

Dessau - Die Autobahn-Auffahrten Dessau-Süd und Wolfen gehören derzeit weiterhin zu den Unfallschwerpunkten auf der A9.

12.07.2016, 07:21

Die Autobahn-Auffahrten Dessau-Süd und Wolfen gehören derzeit weiterhin zu den Unfallschwerpunkten auf der A9.

Am Montag krachte es gegen 16 Uhr an der Anschlussstelle Wolfen. Der 50-jährige Fahrer eines PKW Daimler-Benz hatte auf den vorbeifahrenden Verkehr geachtet und übersah dabei, dass der 43-jährige Fahrer eines PKW Skoda nach dem Stopp-Schild der Auffahrt zur Autobahn erneut angehalten hatte. Bei dem Auffahrunfall entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro.

Hauptursache sind Auffahrunfälle

„Unfallursache ist an diesen Stellen meist das Auffahren auf das vorausfahrende Fahrzeug, nachdem dieses verkehrsbedingt ein zweites Mal anhält – erst am Stopp-Schild, dann kurz vor der Hauptfahrbahn“, analysiert Lucas Weise, Sprecher der Dessauer Autobahnpolizei, die Situation.

Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern auch beim Auffahren einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu halten und das angeordnete „Stopp“ nicht zu missachten.

Die Auffahrten im 13 Kilometer langen Baustellenbereich der A9 sind derzeit nur kurze Auffahrten, weil die Fahrtrichtung nach Berlin komplett gesperrt ist. Die Geschwindigkeit ist im Auffahrbereich auf 60 Km/h begrenzt, trotzdem gibt es immer wieder Unfälle. (mz)