Corona-Update

Inzidenz seit Tagen über 35 - Anhalt-Bitterfeld beobachtet Klinik-Fälle für weiteres Vorgehen

Knapp 57 Prozent der Bürger haben vollständigen Impfschutz.

Eine Intensivpflegerin versorgt auf der Intensivstation einen an Covid-19 erkrankten Patienten.  (Symbolbild)
Eine Intensivpflegerin versorgt auf der Intensivstation einen an Covid-19 erkrankten Patienten. (Symbolbild) (Foto: Ole Spata/dpa)

Köthen/MZ/KEB - Die Verantwortlichen in der Landkreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld bleiben in Sachen Corona-Pandemie erst einmal ganz ruhig. „Ja, der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt seit längerem über der 35er Grenze. Aber wir beobachten auch die Fallzahlen in den Krankenhäusern. Und dort sind wir derzeit noch weit entfernt von einer kritischen Belegung, so dass es zu weitergehenden Maßnahmen noch keine Veranlassung gibt“, sagte Landkreissprecher Udo Pawelczyk am Mittwoch.

Zuvor hatte er von Dienstag auf Mittwoch 15 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Davon waren zehn Personen ungeimpft. Bei fünf weiteren dauert die Prüfung des Impfstatus noch an. Aktuell infiziert sind im Landkreis 127 Personen. Die neuen Fälle kommen aus Bitterfeld-Wolfen (5), Köthen, Zerbst (je 2), Osternienburger Land, Südlichem Anhalt, Sandersdorf-Brehna und Raguhn-Jeßnitz (je 1). Bei zwei Personen ist die örtliche Zuordnung noch in Arbeit.

In den Kliniken werden drei Corona-Patienten intensivmedizinisch behandelt

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist von 47,1 auf 43,3 gesunken. In Kliniken werden drei Personen intensivmedizinisch behandelt. Eine davon wird invasiv beatmet.

Wie der Landkreis weiter mitteilt, wurden vom 6. bis 14. September in den Zentren Wolfen und Köthen 740 Personen geimpft. Es handelt sich dabei um 327 Erst- und 377 Zweit- sowie um 36 Auffrischungsimpfungen. Seit Beginn der Impfkampagne wurden in den beiden Zentren insgesamt 57.662 Impfungen durchgeführt (30.448 Erst-, 27.178 Zweit- und 36 Auffrischungs- impfungen).

Laut Angaben des Landes Sachsen-Anhalt sind 59,3 Prozent der Einwohner des Landkreises Anhalt-Bitterfeld einmal geimpft. 56,9 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz. Diese Quoten beinhalten auch die Impfungen der Ärzteschaft und jene der mobilen Teams vor Ort. Seit kurzem führen die mobilen Impfteams auch Auffrischungsimpfungen in den Pflegeheimen durch. Dazu wurden im Vorfeld alle Einrichtungen kontaktiert und der Bedarf ermittelt.