Ein Haus für den Sport

Das Geschäft von City-Sport ist komplett von Bitterfeld nach Wolfen gezogen

Von Michael Maul 03.12.2021, 12:32
Das Geschäft von Lutz Wilke in Wolfen
Das Geschäft von Lutz Wilke in Wolfen (Foto: André Kehrer)

Wolfen/MZ - Der Umzug von Bitterfeld nach Wolfen ist abgeschlossen. Ab sofort ist das gesamte Sortiment sowie die Dienstleistungen von City-Sport-Wilke in den Wolfener Altstadtarkaden an der Leipziger Straße zu bekommen.

Während in Bitterfeld nun ein weiterer Leerstand von den Konsequenzen der Corona-Pandemie zeugt, ist in die schon lange leerstehenden Teile der Altstadtarkaden wieder Leben eingezogen. „In Bitterfeld konnten wir uns mit dem Vermieter nicht über eine coronabedingte Anpassung der Miete einigen“, erklärt Geschäftsführer Lutz Wilke diesen Schritt. In Wolfen habe man dagegen einen Eigentümer gefunden, mit dem man sich einigen konnte. „Nun haben wir alles hier vor Ort und können wieder so richtig loslegen“, freut sich Wilke auch für seine Frau, mit der er gemeinsam das Geschäft betreibt.

„Wenn uns Corona schon einen Strich durch die zünftige Eröffnungsparty gemacht hat, wollen wir wenigstens an die Leute denken“

Parkplätze seien gleich neben dem Geschäft, so dass keine langen Wege zurückgelegt werden müssten. Das sei besonders für Vereine oder andere Kunden wichtig, die größere Posten liefern oder abholen müssten.

Um nun seiner Kundschaft auch etwas zurückgeben zu können, hat der Geschäftsmann gemeinsam mit seinen Lieferanten und Herstellern am Samstag, 4. Dezember, von 9 bis 12 Uhr einen Sonderverkauf mit reduzierten Preisen geplant. Dann können sich Interessierte zum einen das neue Geschäft ansehen und zum anderen auch günstig einkaufen.

„Wenn uns Corona schon einen Strich durch die zünftige Eröffnungsparty gemacht hat, wollen wir wenigstens an die Leute denken, die jetzt ebenso in der Luft hängen und nicht wissen, wie sie die sportliche Vereinsarbeit stemmen sollen“, sagt Lutz Wilke, der nebenbei auch noch der Vereinsvorsitzende des Sandersdorfer Kanuvereins ist. „Ich kenne meine Sportfreunde und möchte ihnen so helfen“, sagt er.