Corona-Update vom Dienstag

205 neue Corona-Fälle in Anhalt-Bitterfeld - Inzidenz fällt auf einen Wert von 825,6

12.04.2022, 17:37
Ein Corona-Test.
Ein Corona-Test. imago images/photothek

Anhalt-Bitterfeld/MZ - Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat es erneut einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Laut Kreissprecher Udo Pawelczyk handelt es sich dabei um eine Frau aus Sandersdorf-Brehna. „Seit dem Ausbruch der Pandemie sind damit insgesamt 368 Personen aus Anhalt-Bitterfeld an oder mit Corona gestorben.“

Zudem sind im Landkreis am Dienstag insgesamt 205 neue Infektionen gemeldet worden. Dabei fällt jedoch auf, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen geringer geworden sind. So wurden zwar mit Bitterfeld-Wolfen (46 Fälle) und Zerbst (44 Fälle) in zwei der größten Städte erwartungsgemäß die meisten Neuinfektionen registriert. Doch in Köthen gab es nur 20 Fälle. Davor liegt mit 24 Fällen sogar noch Sandersdorf-Brehna. In drei Kommunen ist die Zahl der Neuinfektionen nur noch einstellig: Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz haben jeweils neun, das Osternienburger Land sogar nur sechs neue Fälle.

Bei der Zahl aller momentan infizierten Menschen liegt Bitterfeld-Wolfen mit 442 deutlich an der Spitze. Auf Rang zwei folgt Köthen mit 295 mit Corona infizierten Menschen. Die wenigsten Infizierten hatte am Dienstag Zörbig, wo 89 Fälle offiziell bekannt sind.

Positiv ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz wieder sinkt. Laut dem Robert-Koch-Institut lag sie am Dienstag bei 825,6. Damit liegt Anhalt-Bitterfeld wieder klar unter dem Landesdurchschnitt von Sachsen-Anhalt, der 986,5 beträgt.

Etwas entspannt hat sich außerdem die Lage auf den Intensivstationen. Von den momentan 32 Intensivbetten im gesamten Landkreis sind nun 17 belegt. Das sind vier weniger als noch zum Wochenstart. Während sich darunter am Montag auch sechs Corona-Patienten befanden, sind es nun laut Pawelczyk nur noch zwei. „Beide Corona-Patienten müssen aber nicht beatmet werden“, erklärt der Landkreis-Sprecher weiter.