Bernburger Rathausspitze gibt mit den Startschuss

Rheine vernetzt seine Partnerstädte auf Internetseite

Initiative für engere Zusammenarbeit auf digitalem Weg kommt aus Nordrhein-Westfalen. Silvia Ristow und Paul Koller sind für Bernburg bei der Einweihung via Videokonferenz dabei.

28.01.2022, 14:00
Der Rheiner Bürgermeister Peter Lüttmann (links) und Reiner Wellmann, Vorsitzender des Rheiner Städtepartnerschaftsvereins, stoßen auf die neue Internetseite der Partnerstädte mit einem Glas Sekt an.
Der Rheiner Bürgermeister Peter Lüttmann (links) und Reiner Wellmann, Vorsitzender des Rheiner Städtepartnerschaftsvereins, stoßen auf die neue Internetseite der Partnerstädte mit einem Glas Sekt an. Foto: Stadt Rheine

Bernburg/MZ - Die nordrhein-westfälische Stadt Rheine geht neue Wege bei der digitalen Vernetzung ihrer Partnerstädte. Die Bürger der fünf Städte Rheine, Bernburg, Borne, Leiria und Trakai haben auf der Internetseite www.friendsineurope.com ab jetzt die Möglichkeit, aktuell mehr übereinander zu erfahren, informiert Julia Tarlatt, Sprecherin der Stadt Bernburg, in einer Pressemitteilung.

Neue Qualität der Städtepartnerschaft

Der Bürgermeister von Rheine, Dr. Peter Lüttmann, und die Amtskollegen der Partnerstädte haben die Internetseite am Mittwoch in einer Videokonferenz für die Allgemeinheit freigegeben und aus der Ferne mit einem Glas Sekt auf das Gelingen dieses ambitionierten Projektes angestoßen. Die Stadt Bernburg war vertreten durch den stellvertretenden Oberbürgermeister Paul Koller und die künftige Oberbürgermeisterin Silvia Ristow (Die Linke). Sie freut sich über die „neue Qualität der Städtepartnerschaft“ und wünscht dem Projekt einen großen Erfolg. Auch die Bürgermeister der anderen beteiligten Städte äußerten sich begeistert über die neue Plattform, die für eine bessere Kommunikation unter den Partnerstädten sorgt und dazu dient, dass die Bürger mehr voneinander erfahren.

Kaum noch Treffen in Präsenz

Friendsineurope.com ist ein Ergebnis der seit zwei Jahren geltenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Weil fast alle Treffen abgesagt werden mussten, kam im Vorstand des Rheiner Städtepartnerschaftsvereins die Überlegung, auf einer digitalen Plattform wichtige Entwicklungen in den Partnerstädten zu veröffentlichen und so Informationen über das Geschehen für jedermann zugänglich zu machen. „Wenn wir uns schon nicht sehen durften und den Jugendaustausch zum Beispiel ganz einstellen mussten, so wollten wir wenigstens sicherstellen, dass jeder Bürger sich über wichtige Dinge in den Partnerstädten informieren kann“, erläutert Reiner Wellmann, Vorsitzender des Rheiner Städtepartnerschaftsvereins.

Dokumentation der Schüleraustauschprojekte

Das Projekt stieß nach der Vorstellung auch in den Partnerstädten wegen der vielen neuen Möglichkeiten auf große Zustimmung. Neben allgemeinen Informationen über die Kommunen gibt es auch eine Dokumentation der Schüleraustauschprojekte.

In einer weiteren Ausbaustufe ist vorgesehen, dass die Jugendlichen an den Schulen mit Hilfe der neuen Internetseite vergleichende Arbeiten zu historischen, wirtschaftlichen oder sozialen Themen anstellen können.