Gefahrenabwehr in Freckleben

Warum die Sirene einen neuen Standort bekommt

Der neue Mast für die Sirene am Schlossblick in Freckleben Frank Gehrmann

Freckleben - Für eine Sirene ist in Freckleben ein 15 Meter hoher Mast errichtet worden. Der neue Standort soll den bisherigen Standort im Kreuzungsbereich Schlossblick/An der Dorfstraße ersetzen, teilt Annett Krake, die Pressesprecherin der Stadt Aschersleben, mit. Die Sirene befindet sich damit unweit des bisherigen Standortes.

„Die Neuerrichtung war erforderlich, da sich die bisherige Sirene auf einem privaten Gebäude befand und mittlerweile technisch verschlissen war“, erklärt sie den Hintergrund. Der neue Standort sei in Abstimmung mit der Feuerwehr auf einer öffentlichen Grünfläche ausgewählt worden. Freckleben verfüge somit weiter über zwei Sirenen, die die Bevölkerung in Gefahrensituationen warnen können.

„Der Feuerwehr dient die Sirene weiterhin als zusätzliches Alarmierungsmittel neben den vorhandenen Funkmeldeempfängern“, erklärt die Stadtsprecherin. Insgesamt wurden für die Neuerrichtung der Sirene rund 15.000 Euro investiert.

Zuvor hatte die Stadt Aschersleben in den vergangenen vier Jahren bereits alle anderen vorhandenen Sirenen in den Ortsteilen und der Kernstadt modernisiert oder neu errichtet. Die neue Hochtonsirene in Freckleben bildet den vorläufigen Schlusspunkt bei der Umrüstung dieser Anlagen im Stadtgebiet.

„Aktuell befinden sich in Aschersleben insgesamt 14 Sirenen, die zwischenzeitlich alle auf die digitale Steuerung umgestellt wurden“, teilt die Stadtsprecherin weiter mit. Damit seien alle diese Sirenen in der Lage, die bundesweit vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz vorgegebenen Signale abzugeben und die Bevölkerung entsprechend zu warnen. (mz/dan)