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Schlechtwetterfotografie Nass und diesig? So gelingen trotzdem gute Fotos

Schlechtes Wetter gibt es nicht ... das gilt auch fürs Fotografieren. Stattdessen lassen sich Nebel, Regen, Sturm und Schnee für gute Effekte nutzen. Gewusst, wie.

Von dpa 03.01.2026, 07:30
Auch bei Nebel lassen sich atmosphärische Fotos machen.
Auch bei Nebel lassen sich atmosphärische Fotos machen. Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Hannover - Gute Fotos gibt's auch mit Dunstschleier oder Regenpfützen. Wenn man nur weiß, wie - und die richtige Ausrüstung hat. Das Fachmagazin „c't Fotografie“ erklärt in seiner aktuellen Ausgabe (1/26), wie man vermeintlich schlechtes Wetter auf effektvolle Bilder bannen kann.

Mit diesen Tipps und einem Stativ im Gepäck kann man auf die Suche nach Motiven gehen:

  • Nebel: Er reduziert viele Motive auf ihre Grundform und verleiht einen geheimnisvollen Touch. Erhöhen Sie für atmosphärische Nebelfotos per Belichtungskorrektur (von +0,5 bis +1 EV) die Lichtmenge oder belichten Sie zwischen 10 Sekunden und mehreren Minuten Langzeit.
  • Regen: Für Spiegelungen auf nassen Straßen eignen sich kurze Belichtungszeiten von 1/250 Sekunde und kürzer. 
  • Langzeitbelichtungen von 30 Sekunden und länger dagegen bieten sich für die leuchtenden Farben von Straßenlichtern an.
  • Sturm und Wind: Machen Sie mit langen Belichtungszeiten Bewegungen sichtbar. Auf sanfte Weise mit einer Belichtungszeit von 1/30 Sekunde, während mehrere Sekunden abstrakte Linienmuster schaffen. Wichtig: ein besonders stabiles Stativ.
  • Schnee: Die Foto-Experten raten für Schneeaufnahmen zu einer Belichtungskorrektur von +1 bis +2 EV. Damit erscheint der Schnee weiß statt grau. Bei extremem Sonnenlicht wirken die harten Kontraste besonders gut auf Schwarz-Weiß-Bildern.