Dubioses Angebot

Vorsicht bei allzu günstigen Wohnungen

Wer im Internet eine auffällig günstige Wohnung findet, sollte misstrauisch werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Hannover - Bei Anzeigen für günstige Wohnungen lohnt es sich kritisch zu bleiben. Selbst wenn das Angebot noch so verlockend ist: Vorkasse für Miete und Kaution sollte man besser nicht zahlen, rät die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Oft ist das nur eine Betrugsmasche.

Neue Betrugsmasche mit günstigem Wohnraum

Das Vorgehen der Betrüger ist meist ähnlich: Die angeblichen Vermieter wohnen im Ausland und bieten ihre Wohnung in Deutschland zur Miete an. Die Interessenten bekommen Fotos von Personalausweisen zu Identitätsbestätigung. Miete und Kaution sollen in der Regel vorab über einen Airbnb-Account bezahlt werden. Begründet wird das mit schlechten Erfahrungen.

Auch die Kopie seines Personalausweises sollen Interessenten per E-Mail zusenden. Erst danach ist eine Besichtigung möglich. Falls die Wohnung nicht gemietet wird, soll der gezahlte Betrag angeblich zurückerstattet werden.

Betroffene sollen Strafanzeige stellen

Das Problem: Wer in Vorleistung geht, verliert sein Geld. Die zu vermietende Wohnung und die bekannte Plattform Airbnb seien Lockmittel, um an das Geld sowie die persönlichen Daten des Verbrauchers zu kommen, erklären die Verbraucherschützer.

Wer auf ein unseriöses Angebot hereingefallen ist, sollte Strafanzeige stellen. Zusätzlich ist es sinnvoll, den Zahlungsdienst und die Verkaufsplattform zu kontaktieren und den Schriftverkehr mit den Betrügern als Beweis abzuspeichern. (dpa)