Autofahrt

Studie: Das sind die schlimmsten Beifahrer

In einer Studie hat sich nun herausgestellt, dass mitunter die eigene Mutter und angetrunkene Freunde die schlimmsten Beifahrer sind. Andere hingegen eignen sich besonders für lange Autofahrten.

01.12.2021, 15:02
Fast 40 Prozent der Männern sehen sich als Navigator, wenn sie Beifahrer sind.
Fast 40 Prozent der Männern sehen sich als Navigator, wenn sie Beifahrer sind. Foto: dpa/Symbol

Hamburg/DUR - Autofahren kann der entspannteste Teil des Tages sein, kann aber auch einiges an Anstrengung kosten und manchmal einfach nur nerven. Eine wesentliche Komponente, die darüber entscheidet, auf was für eine Autofahrt man sich einstellen muss, ist der Beifahrer. Eine repräsentative Studie der Tankstellenkette HEM zum Thema „Der perfekte Beifahrer“ zeigt jetzt, dass immerhin 34 Prozent der Deutschen am liebsten ihre Lebensgefährtin oder ihren Lebensgefährten neben sich sitzen haben, während knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer doch lieber allein fährt, teilte die Deutsche Tamoil in einer Pressemitteilung mit. Doch was macht den idealen Beifahrer aus?

Die meisten Deutschen haben zwar keine Probleme lange Autofahrten alleine zu bewältigen, doch laut der aktuellen Umfrage zieht knapp die Hälfte der Befragten eine Fahrt in Gesellschaft vor. Das trifft allerdings nicht auf die eigene Mutter oder angetrunkene Freunde nach einer langen Partynacht zu. Diese zwei Sitznachbarn werden immerhin von jeweils 20 Prozent der Befragten als die schlimmsten Beifahrer eingeordnet – und diese Bewertungen stammen laut den Teilnehmern aus eigenen Erfahrungen.

Doch was zeichnet den perfekten Beifahrer der Deutschen nun aus? Snacks. Knapp ein Viertel der Befragten sieht die Verantwortung für Proviant bei seinem Mitfahrer. Auch die Navigationsfähigkeit (14 Prozent), die Unterhaltung (13 Prozent) und die Aufgabe als DJ (12 Prozent) zählen zu den wesentlichen Bewertungskriterien eines idealen Beifahrers. Neben diesen Aufgaben lassen die Deutschen den Sicherheitsaspekt aber nicht außen vor. Denn auch wenn mehr als die Hälfte der Teilnehmer angibt, beim Autofahren sehr konzentriert zu sein, legen immerhin 15 Prozent großen Wert darauf, dass der Beifahrer einspringen kann, wenn ihn die Müdigkeit überkommt. Bei der Suche eines geeigneten Parkplatzes behält der Fahrer meist die Hoheit. Nur fünf Prozent der Befragten sehen die Beifahrer als ihre Parkplatz-Sucher.  

Rauchen im Auto und Ablenkung beim Fahren sind No-Gos

Während die Deutschen keine Probleme damit haben, dass ihr Mitfahrer mal während einer langen Fahrt schläft (vier Prozent) und immerhin gut ein Drittel der Befragten es nicht als notwendig erachtet, die Fahrtkosten aufzuteilen, gibt es dennoch einige Kriterien, die den Beifahrer doch direkt ins Aus schießen. So geben ganze 20 Prozent an, dass der Begleiter einen niemals ablenken darf. Und auch das Thema „Rauchen im Auto“ kommt bei 20 Prozent der Autofahrer gar nicht gut an. Kritik am eigenen Fahrstil (17 Prozent) und schreckhafte Beifahrer (15 Prozent) können die Deutschen auch eher schlecht als recht ab, heißt es weiter. Was die Befragten allerdings nicht aus der Ruhe bringt, ist, wenn der Sitznachbar über andere Autofahrer schimpft (zwei Prozent).

Und wie stufen sich die Befragten selbst als Beifahrer ein? Die männlichen Teilnehmer sehen sich als Navigator (38 Prozent), Entertainer (19 Prozent) und Besserwisser (15 Prozent). Auch wenn sich die weiblichen Teilnehmer ebenfalls mit der Rolle des Navigators (31 Prozent) und des Entertainers (19 Prozent) identifizieren, so sehen sich doch immerhin 16 Prozent als Angsthasen – wobei das mit Sicherheit an den jeweiligen Fahrern liegt.