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Fotos für Verkaufsanzeigen So setzen Sie Ihr Motorrad ins rechte Licht

Betonwand statt Blätterwald, Hocke statt Vogelperspektive: So macht man aus dem Motorrad einen echten Blickfang für das Verkaufsportal.

Von dpa 20.02.2026, 15:55
Guter Eindruck zählt: Ein sauberes Umfeld und gepflegtes Motorrad hinterlassen einen positiven Eindruck beim Käufer.
Guter Eindruck zählt: Ein sauberes Umfeld und gepflegtes Motorrad hinterlassen einen positiven Eindruck beim Käufer. Silvia Marks/dpa-tmn

Berlin - Der Frühling naht - beste Zeit, den geplanten Verkauf des Motorrads nun anzugehen. Egal, ob Hobbyaufgabe - oder Platz für eine neue Maschine: Wer verkaufen will, braucht aussagekräftige Fotos. Denn Kauf und Verkauf gehen heute meist über Portale im Internet. Ein paar Tipps, damit die Maschine einen guten Eindruck macht, gibt die Zeitschrift „Motorrad“ (Ausgabe 5/2026).

Heutzutage dürfte nahezu jeder eine Kamera haben - zumindest die im Smartphone. Das ist auch gut so, denn laut der Zeitschrift sollte man aktuelle Fotos vom Motorrad präsentieren. Daher auch besser keine Winter-Fotos im Sommer oder umgekehrt. Denn: Wer sich für die Maschine interessiert, will wissen, wie sie jetzt aussieht.

So gelingen bessere Aufnahmen:

  • Einen neutralen, ruhigen Hintergrund auswählen: Das Motorrad könnte etwa vor einer Betonwand stehen - Unruhiges im Hintergrund, wie etwa Bäume oder Zäune lenken nur ab. Ein schmuddeliges Umfeld könnte zudem Rückschlüsse auf den Verkäufer zulassen.
  • Auf das Hauptmotiv konzentrieren: Egal, ob die Maschine als ganzes oder Details, für das Foto sollte man möglichst nah ran ans Motiv gehen - alternativ kann man selbst auch weiter weggehen und den gewünschten Ausschnitt mit einem Teleobjektiv „ranholen“. 
  • Nicht zu bequem sein: Oft wird ein Motorrad schräg von oben fotografiert. Davorstehen, runtergucken - knipsen. Lieber nicht. Besser und auch unverzerrter sieht es aus, wenn man in die Hocke geht und die Maschine auf Augenhöhe - besser sogar noch etwas darunter - fotografiert.
  • Ungünstige Schatten und Reflexionen meiden: Darauf achten, dass keine Schatten Details verbergen oder irreführend wirken können - etwa der Schatten oder Umrisse des Fotografierenden oder Teile der Umgebung, die sich auf die Maschine legen und unklar lassen: Sind das etwa Beulen?
  • Auf Erkennbarkeit achten: Wer Details fotografieren will, geht nah ran und zeigt das Gewünschte formatfüllend. Man sollte sich immer fragen, was eigentlich auf dem Bild zu sehen sein soll. Wer etwa die Instrumententafel zeigen will, macht das so, dass sich auch Einzelheiten wie der Kilometerstand erkennen lassen.
  • Einen Aufmacher auswählen: Für das erste Bild, das später als Erstes in der Anzeige und Galerie erscheinen soll, ist das Beste gerade gut genug. Für ein gutes Aufmacherbild eignet sich eines, welches das Bike am vortrefflichsten komplett und von der Seite zeigt. Natürlich sind Detailfotos, Aufnahmen von vorn oder hinten sowie von etwaigem Zubehör auch gefragt - aber eben nicht als Erstes oder einziges Bild in der Galerie. Nicht vergessen: offen und ehrlich auch Mängel zeigen.