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Neu im KinoDie Filmstarts der Woche

Der Zauberer im Königreich der Wünsche hat nicht die besten Absichten - aber Asha hat einen Plan. Zwei Freundinnen suchen in Griechenland ihren Mädchentraum. Und ein alter Mann startet tanzend neu durch.

Von dpa 27.11.2023, 10:30
König Magnifico erfüllt den Bewohnern seines Landes alle Wünsche.
König Magnifico erfüllt den Bewohnern seines Landes alle Wünsche. -/Disney/dpa

Berlin (dpa) - In „Wish“ und „Last Dance“ ist Musik drin. In „Auf dem Weg“ und „Reif für die Insel“ geht es um das Unterwegssein und die Erfüllung von Träumen. Die Kinofilme in dieser Woche.

Von der Kraft eines Wunsches - Disneys Animationsfilm „Wish“

Asha lebt in Rosas, auch „Königreich der Wünsche“ genannt. Dort ist der Zauberer Magnifico an der Macht, der die Fähigkeit besitzt, Bewohnern ihren größten Wunsch zu erfüllen. Doch schnell merkt Asha, dass Magnifico nicht die besten Absichten verfolgt - und nicht jeden Wunsch wahr lassen werden will. Mithilfe eines kleinen Sterns, Babyziege Valentino und ihren Freunden will sie die Gemeinschaft retten. Regie für Disneys animierten Musical-Film „Wish“ hat „Frozen“-Regisseur Chris Buck geführt.

Wish, USA 2023, 95 Minuten, FSK ab 0, von Chris Buck

„Reif für die Insel“: Wohlfühlkomödie mit Kristin Scott Thomas

„Reif für die Insel“ ist eine Wohlfühlkomödie, in der Regisseur Marc Fitoussi von der Freundschaft zwischen zwei Frauen vor dem Hintergrund eines griechischen Urlaubsparadieses erzählt. Als Teenager waren Magali und Blandine unzertrennlich. Als sie sich dreißig Jahre später wieder treffen, hat Blandine eine schmerzhafte Scheidung hinter sich und ist depressiv, Magali hingegen ist wie eh und je: energiegeladen und überschwänglich. Sie beschließen, ihren Mädchentraum zu erfüllen: Eine Reise nach Griechenland.

Reif für die Insel, Frankreich, Belgien, Griechenland, 2022, 110 Min., FSK o.A., von Marc Fitoussi, mit Laure Calamy, Olivia Côte, Kristin Scott Thomas

Komödie mit Tiefsinn: „Last Dance“

Der herzerwärmende Spielfilm „Last Dance“ wird von mitreißender Fabulierlust geprägt. Erzählt wird von einem 75-Jährigen, der nach dem Tod seiner Frau noch einmal durchstartet. Die Kunst des modernen Tanzes wird dabei zum entscheidenden Motor, was in seiner Familie einige Verwirrungen auslöst. Die schweizerisch-belgische Ko-Produktion mit dem Pariser Theaterstar François Berléand („Die Kinder des Monsieur Mathieu“) in der Hauptrolle reflektiert sehr ernsthafte Fragen mit Komik, beispielsweise die nach den Möglichkeiten der Selbstbestimmung betagter Menschen. Beim Filmfestival Locarno 2022 gab es dafür den Publikumspreis.

Last Dance, Schweiz/Belgien 2022, 84 Min., von Delphine Lehericey, mit François Berléand, Kacey Mottet Klein

„Auf dem Weg“: Selbstfindungsdrama mit Oscar-Preisträger Dujardin

Pierre Girard ist ein bekannter Reiseschriftsteller und Lebemann. Nach einer Partynacht klettert er betrunken an der Fassade eines Hotels entlang und stürzt mehrere Meter tief ab. Als er im Krankenhausbett aus seinem mehrwöchigen Koma erwacht, beschließt er entgegen dem Rat seiner Ärzte, Frankreich zu Fuß von Südosten nach Nordwesten zu durchqueren. Eine rund 1300 Kilometer lange Tour.

„Auf dem Weg“ erzählt vor dem Hintergrund atemberaubender Landschaften die Geschichte eines erfolgsverwöhnten und bohemienhaften Reiseschriftstellers, der sich nach einem schweren Unfall neu erfindet. In die Titelrolle ist Oscar-Preisträger Jean Dujardin („The Artist“) geschlüpft. Für den Film diente dem französischen Regisseur Denis Imbert der autobiografische Roman „Auf versunkenen Wegen“ von Sylvain Tesson als Grundlage.

Auf dem Weg, Frankreich 2022, 92 Min., FSK ab 6, von Denis Imbert, mit Jean Dujardin, Jonathan Zaccaï, Izïa Higelin