Alice Weidel

Alice Weidel : „Kubitschek ist eine wichtige Figur für einige in der AfD“

Berlin - Der neu-rechte Verleger Götz Kubitschek spielt aus Sicht der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel zumindest für einen Teil ihrer Partei eine wichtige Rolle. Weidel antwortete der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, welche Bedeutung der Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik für die AfD habe: „Herr Kubitschek ist eine sehr wichtige Figur für das rechtskonservative Spektrum unserer Partei - auch wenn er nicht Mitglied der AfD ...

17.08.2019, 10:41
Götz Kubitschek, Verleger und Aktivist der Neuen Rechten
Götz Kubitschek, Verleger und Aktivist der Neuen Rechten ZB

Der neu-rechte Verleger Götz Kubitschek spielt aus Sicht der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel zumindest für einen Teil ihrer Partei eine wichtige Rolle. Weidel antwortete der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, welche Bedeutung der Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik für die AfD habe: „Herr Kubitschek ist eine sehr wichtige Figur für das rechtskonservative Spektrum unserer Partei - auch wenn er nicht Mitglied der AfD ist.“

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion will bei einer Veranstaltung des Instituts im sachsen-anhaltischen Schnellroda im September einen Vortrag über „parlamentarische Arbeit im Bundestag“ halten.

Dies war von einigen Beobachtern als Zeichen dafür gewertet worden, dass der rechtsnationale „Flügel“ des Thüringer AfD-Fraktionschefs Björn Höcke in der Partei an Einfluss gewinnt.

Weidel selbst betonte, vor ihr hätten auch schon die Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Alexander Gauland sowie Fraktionsvize Roland Hartwig an Veranstaltungen in Schnellroda teilgenommen. Es sei wichtig, „mit verschiedenen Gruppen und Instituten im Dialog zu bleiben“.

Kubitschek gilt als Vertrauter von Höcke. Weidel hatte 2017 ein Parteiausschlussverfahren des damaligen Parteivorstandes gegen Höcke unterstützt, das letztlich erfolglos blieb. Im Frühsommer hatte sich Weidel dann - auf Vermittlung von Kubitschek - mehrfach mit Höcke getroffen. Von einem „Bündnis“ zwischen den beiden könne aber keine Rede sein, betonte ein Sprecher der AfD-Bundestagsabgeordneten. (dpa)