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Motocross Motocross: Schikane entschärft den Sprung ins Ziel

Von Michael Pietsch 28.04.2005, 19:10

Teutschenthal/MZ. - Inzwischen sind auf der 1 780 Meter langen Naturpiste einige Umbauten beendet. Ausschlaggebend waren mehrere Unfälle in der letzten Saison auf anderen Rennstrecken. So reagierte der Weltverband Fia u.a. auf einen Sturz von Weltmeister Mickael Pichon (Frankreich / Yamaha), der nach dem WM-Lauf im portugiesischen Aguelda in der Gesamtwertung mit 109 Punkten hinter Belgiens Superstar Stefan Everts (Honda / 125) in Lauerstellung liegt.

"Wir haben unseren Zielsprung entschärft", sagt Jahnke. Und Rennleiter Andreas Kosbahn erklärt die eingebaute Schikane: "Jetzt kommt zunächst eine Linkskurve, ehe es zum Sprunghügel geht. So wird das Tempo etwas herausgenommen. Ansonsten setzen wir aber auf das Bewährte, wie etwa den Arena-Charakter. Über 90 Prozent unserer Strecke können von den Zuschauern, die zudem moderate Eintrittspreise erwarten, eingesehen werden." Bewegung gibt es bei den Teutschenthalern auch auf personeller Ebene. So stieß der 17-jährige Marcus Schiffer, einer der besten deutschen Nachwuchsfahrer, zum MSC. Gemeinsam mit Maxi Nagl - nach dem Portugal-Grand-Prix auf Rang 21 - startet er für das Team Kosak KTM. Im Vorjahr fuhr Schiffer noch für Kölling Yamaha u.a. bei der 125er-DM auf Platz sieben sowie der offenen deutschen Meisterschaft auf Rang fünf.

Ganz sorgenfrei sind die Macher des MSC Teutschenthal aber nicht. Kosbahn: "Wir suchen noch für die WM Streckenposten und Ordnungsdienste." Gefragt sind Mädchen und Jungen ab 16 Jahre, die von Freitag (13. Mai) bis Sonntag (15. Mai) verfügbar sind. Vergütet wird der "Job" mit 15 Euro pro Tag.

Kontakt über Sören Puchowski, Tel. 0173 / 19 39 760