French Open

Zverev will in Paris ins Viertelfinale

Für erfolgreiche French Open überlässt Alexander Zverev nichts dem Zufall. Weil an diesem Sonntag das Achtelfinale in Paris ansteht, verzichtet er auf ein anderes Top-Ereignis in der Stadt.

Von dpa Aktualisiert: 29.05.2022, 14:23
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev will die French Open gewinnen.
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev will die French Open gewinnen. Christophe Ena/AP/dpa

Paris - Das Champions-League-Finale verfolgte Alexander Zverev auf der Couch. Nichts und niemand soll Deutschlands besten Tennisspieler aktuell von seinem großen Ziel ablenken, bei den French Open in Paris endlich den ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen.

Dafür verzichtete der Olympiasieger auch auf einen Besuch im Stade de France, wo Real Madrid gegen den FC Liverpool mit 1:0 gewann. „Das wird einfach zu spät“, hatte Zverev im Vorfeld gesagt. Schließlich geht es für Zverev an diesem Sonntag im Stade Roland Garros um den Einzug ins Viertelfinale.

Qualifikant als Gegner

Der 25-Jährige trifft im dritten Spiel nach 11.00 Uhr (Eurosport) auf den spanischen Qualifikanten Bernabe Zapata Miralles. Im Falle eines Sieges könnte es Zverev danach im Viertelfinale mit Tennis-Wunderkind Carlos Alcaraz zu tun bekommen. Der Spanier spielt in seinem Achtelfinale am Sonntag im Abendspiel gegen den Russen Karen Chatschanow.

Gegen den weitgehend unbekannten Zapata Miralles dürfte Zverev noch einmal nicht besonders groß gefordert werden. „Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht sehr viel über ihn“, räumte der Weltranglisten-Dritte ein. „Er hat die Woche seines Lebens hier und spielt großartiges Tennis. Ich werde in bester Form sein müssen, um ihn zu bezwingen“, sagte Zverev über den Weltranglisten-131.

Davon war er bislang in Paris noch ein bisschen entfernt. Dennoch zeigte sich Zverev mit seiner Entwicklung im Turnier zufrieden. „Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg“, sagte Zverev. Dass er weiter ein bisschen unter dem Radar läuft, kommt ihm vielleicht sogar ganz gelegen. „Ich denke, er ist in einer guten Position“, sagte auch der deutsche Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann.