Winterspiele in Italien Schneefall wirbelt Olympia-Zeitplan durcheinander
Im Endspurt müssen die Macher der Winterspiele improvisieren. Widriges Wetter zwingt zur Verschiebung einiger Wettbewerbe.

Livigno - Starker Schneefall bringt bei den Winterspielen in Norditalien den Zeitplan weiter durcheinander. Am Morgen musste auch die in Livigno angesetzte Qualifikation der Ski-Freestyler in der Halfpipe verschoben werden. Eigentlich sollte der Wettbewerb der Männer um 10.30 Uhr beginnen. Nach Angaben des Weltverbands verzögert sich der Start der beiden Durchgänge jedoch wegen der widrigen Bedingungen.
Schon am Vorabend war der für Donnerstag geplante Sprung der Freestyle-Männer wegen angekündigter „erheblicher Schneefälle“ verlegt worden. Die Sicherheit der Athletinnen und Athleten habe höchste Priorität, hieß es. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10.30 Uhr nachgeholt werden, das Finale dann um 13.30 Uhr starten. Deutsche Athleten sind beim Aerials-Wettkampf nicht am Start.
Widriges Wetter auch für die Kombinierer
Auch die Nordischen Kombinierer mussten für ihren Wettbewerb am Donnerstagvormittag mit schwierigen Umständen rechnen. In Predazzo schneite es ebenfalls stark. Die Kombinierer schließen ihre olympischen Wettbewerbe mit dem Teamsprint ab. Zunächst wird von der Großschanze gesprungen, am Nachmittag ist dann das entscheidende Langlaufrennen geplant.
Für die deutschen Kombinierer ist es die letzte Chance, ein Olympia-Debakel zu verhindern. Schaffen es Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek nicht auf das Podest, wären es für den Deutschen Skiverband die ersten Winterspiele seit 1998 ohne Medaille in dieser Disziplin.