Olympia

Brandblase und Knie: Schmerzen bei Stabhochspringer Blech

Von dpa
Stabhochspringer Torben Blech wollte nur noch ganz schnell zum Arzt.
Stabhochspringer Torben Blech wollte nur noch ganz schnell zum Arzt. Michael Kappeler/dpa

Tokio - Mit Blessuren an Hand und Knie wollte Stabhochspringer Torben Blech eigentlich nur noch so schnell wie möglich zum Arzt.

Der 26-jährige Leverkusener stand nach seiner verpatzten Qualifikation in Tokio mit einer aufgerissenen Brandblase am Finger und vermutlich einer Knieprellung in den Katakomben - und wirkte ein bisschen verloren. Denn ohne Akkreditierung ging es für Blech erstmal nicht weiter zum Doktor.

„Keine Ahnung“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, wie er nun wieder zu seinem Sportlerausweis und damit auch zum Behandlungsbereich komme. Man habe ihm gesagt, er solle durch die Mixed Zone gehen - wo Journalisten die Sportler befragen - und dann weiter zum Arzt. Weiter ging es aber erstmal nicht.

Da war er nun eben und erzählte von seinem schwierigen Wettkampf. „Ich bin schon traurig und ein bisschen frustriert“, räumte Blech ein, der nur die 5,30 Meter packte.

Schon beim Einspringen und dann bei seinem letzten Versuch sei er abgerutscht, habe sich am Knie verletzt und sich auch noch die Brandblase zugezogen. „Es lief nicht so, wie ich es mir gewünscht habe“, resümierte der frühere Zehnkämpfer, der im Wettkampf durch seine Beeinträchtigungen einfach keinen runden Anlauf hinbekam.

Blech hatte noch im Winter konstante Sprünge über 5,80 Meter hinbekommen, im Sommer war das dann weg. „Ich bin immer noch am Anfang meiner Stabhochsprungkarriere“, sagte Blech. Erstmal wolle er aber jetzt zum Arzt, um Hand und Knie versorgen zu lassen.