Fußball-Finale in Rio

Rio 2016: DFB im Endspiel - Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bei Olympia im Porträt

Köln/Rio - Bei den Olympischen Spielen in Rio spielt die deutsche Fußball-Auswahl gegen Brasilien um Gold. Wir stellen die Truppe um Trainer Horst Hrubesch vor. 

Von Jonas Reihl 19.08.2016, 15:08
Das Mannschaftsfoto der deutschen Auswahl, die bei den Olympischen Spielen um Gold spielt.
Das Mannschaftsfoto der deutschen Auswahl, die bei den Olympischen Spielen um Gold spielt. BongaREUTER/Getty Images

Bei den Olympischen Spielen in Rio spielt die deutsche Fußball-Auswahl gegen Brasilien um Gold. Wir stellen die Truppe um Trainer Horst Hrubesch vor. 

Timo Horn

Timo Horn spielt seit seiner Jugend beim 1. FC Köln. Sein Debüt konnte er im Alter von nur 19 Jahren in der 2. Bundesliga feiern.

Stärken: Timo Horn hat seine Stärken ganz klar auf der Linie: Seine Reaktionsschnelligkeit und seine Reflexe sind stark ausgeprägt und auch im eins-gegen-eins kann der 1,92 Meter große Horn auftrumpfen.

Schwächen: Vor allem an der Strafraumberherrschung muss der Torwart noch an sich arbeiten. Fußballerisch ist der 23-Jährige zwar gut, aber keinesfalls in der Nähe eins Manuel Neuer.

Fazit: Timo Horn konnte der Mannschaft im Laufe des Turniers helfen, keine Frage. Mit starken Paraden in den Spielen gegen Mexiko und Portugal konnte das Kölner Eigengewächs international auf sich aufmerksam machen und die Mannschaft im Turnier halten. Über vereinzelte Patzer braucht man da weniger zu sprechen, solange sie im Finale nicht vorkommen und die Partie prägen.

Jeremy Toljan

Jeremy Toljan spielt seit der Saison 2011/12 bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der 22-Jährige ist spielt im Verein hauptsächlich auf der Linksverteidiger-Position, bei den Olympischen Spielen in Rio ist er allerdings auf der rechten Seite gesetzt. Sein Debüt in der 1. Bundesliga konnte Toljan in der Saison 2013/14 feiern.

Stärken: Toljans größte Stärke ist der Offensivdrang. Der 22-Jährige spielte in seiner Jugend lange Zeit als Stürmer, ehe er zum Verteidiger umgeschult wurde. Das zeigt sich noch heute, denn der Flügelflitzer ist nicht nur stark am Ball, sondern verfügt auch über eine ordentliche Grundschnelligkeit. Durch schnelle Flankenläufe bis zur Grundlinie konnte der Hoffenheimer schon einige Tore vorbereiten.

Schwächen: Defensiv muss der 22-Jährige noch zulegen. Grade sein Zweikampfverhalten ist ausbaufähig. Außerdem wirkt er manchmal unkonzentriert und fahrig in seinen Aktionen, was leichte Ballverluste oder einfache Fehlpässe in der Hintermannschaft begünstigt.

Fazit: Jeremy Toljan ist ein Außenverteidiger moderner Prägung, der eigentlich alles mitbringt, um auf hohem Niveau bestehen zu können. Mit seiner Technik und Schnelligkeit kann er beinahe jeder Mannschaft helfen. Allerdings muss er sein Potential häufiger abrufen, als er es in den vergangenen Jahren getan hat.

Matthias Ginter

Matthias Ginter wechselte zur Saison 2014/15 vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Der gebürtige Freiburger feierte sein Debüt im Profifußball mit 18 Jahren in der Saison 2011/12. Ginter spielt sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft in der Innenverteidigung. Der 22-jährige ist der einzige Akteur im Olympia-Kader, der auch bei der WM 2014 in Brasilien dabei war, dort blieb er allerdings ohne Einsatz.

Stärken: Matthias Ginter besticht durch ein gutes Zweikampfverhalten und eine starke Spieleröffnung. Häufig versucht er das Spiel durch lange Diagonalbälle schnell zu verlagern. Der Dortmunder verfügt außerdem über eine hohe Spielintelligenz und ein gutes Passspiel. Sein Kopfballspiel ist defensiv wie offensiv herausragend.

Schwächen: Der Innenverteidiger muss an seiner Schnelligkeit arbeiten, grade im Antritt wirkt der Dortmunder langsam und behäbig. Die wohl größte Schwäche hat Ginter aber in seiner Präsenz auf dem Rasen. In vielen Spielen taucht der 22-Jährige ab und ist eher ein Mitläufer als ein Anführer.

Fazit: Matthias Ginter ist ein sehr guter Innenverteidiger. Seine hohe Spielintelligenz und -übersicht können dabei seine Schwächen in der Schnelligkeit ausgleichen. Er steht oft richtig, um in die Zweikämpfe zu kommen und seine Stärken dort auszuspielen. Ist er in guter Form, kann er bei jedem Bundesligisten eine tragende Rolle spielen.

Niklas Süle

Niklas Süle spielt seit der Saison 2009/10 im Dress der TSG 1899 Hoffenheim. Sein Debüt konnte der Innenverteidiger mit nur 17 Jahren in der Saison 2012/13 bei der 1:4-Niederlage gegen den Hamburger SV feiern.

Stärken: Der Hoffenheimer Abwehr-Chef strahlt eine enorme Ruhe auf dem Platz aus. Das hilft nicht nur seiner Mannschaft, denn durch seine unaufgeregte Spielweise verursacht der erst 20-Jährige nur wenige Fehler. Außerdem ist Süle ein äußerst robuster Spieler. Mit seinen 1,95 Meter verfügt er zudem über ein starken Kopfballspiel. Im Zweikampfverhalten ist Süle zumeist kompromisslos.

Schwächen: Ähnlich wie sein Partner in der Innenverteidigung bei den Olympischen Spielen in Rio, hat auch Süle sein größtes Defizit in der Geschwindigkeit. Durch seinen großen und robusten Körperbau ist Süle in Antritt und Endgeschwindigkeit nicht besonders stark.

Fazit: Niklas Süle ist eins der größten Talente auf der Innenverteidiger-Position. Sein starkes Passspiel, seine Ruhe und seine Antizipationsfähigkeit sind überdurchschnittlich. Zudem verfügt er über einen Körper, der ihn für die Innenverteidiger-Position prädestiniert. Einzig an seiner Schnelligkeit sollte der Hoffenheimer noch arbeiten.

Lukas Klostermann

Lukas Klostermann spielt seit der Saison 2014/15 bei RB Leipzig. Mit dem Ostklub ist der aus Herdecke stammende Rechtsverteidiger in der Saison 2015/16 in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Im Verein bekleidet Klostermann zwar meist die rechte Außenverteidigerposition, er kann aber auch als Innenverteidiger oder - wie beim DFB - auf der linken Seite eingesetzt werden. Sein Debüt im Profifußball feierte der 20-Jährige im Alter von nur 17 Jahren für den VfL Bochum.

Stärken: Der Youngster ist äußerst flexibel einsetzbar. Mit seiner Athletik und Größe kann er sowohl als Innen- als auch als Außenverteidiger auflaufen. Klostermann kann mit einer sehr guten Grundschnelligkeit auftrumpfen - dabei sind Antritt und Endgeschwindigkeit gleichermaßen stark ausgeprägt. Außerdem hat der Leipziger eine passable Technik und ein gutes Passspiel.

Schwächen: Der Rechtsverteidiger tritt bisweilen zu hektisch auf. Das äußert sich vor allem in seinen Flanken, die häufig zu ungenau sind. Sein Zweikampfverhalten in der Defensive ist zwar meist gut, allerdings hat der 20-Jährige zu oft Aussetzer in seinem Spiel.

Fazit: Der Leipziger bringt eigentlich alles mit, um im Profifußball bestehen zu können. Mit seiner Geschwindigkeit kann er auf der Außenbahn durchbrechen und zu einer echten Waffe werden. Dafür muss er allerdings an seinen Flanken arbeiten.

Mittelfeld

Lars Bender

Lars Bender ist einer der drei Spieler der deutschen Olympia-Mannschaft, die über 23 Jahre alt sind. Bender spielt seit der Saison 2009/10 bei Bayer 04 Leverkusen. Sein Debüt im Profifußball feierte der Mittelfeldspieler im Alter von 17 Jahren in Diensten des TSV 1860 München.

Stärken: Der Leverkusener fällt vor allem durch eins auf: Ruhe. Ist er am Ball, verfällt er nicht in Hektik und macht so keine unnötigen Fehler. Und auch wenn er das Spielgerät nicht am Fuß hat, erledigt der 27-Jährige seine Aufgaben souverän und unaufgeregt. Außerdem zeichnen den Mittelfeldspieler seine enorme Laufbereitschaft und Ausdauer aus.

Schwächen: Lars Bender ist eher ein Zerstörer als ein Ballzauberer. Er geht selten ins Dribbling und noch seltener setzt er zu einem erfolgreichen Dribbling an. Auch die Kreativität Benders ist nicht besonders ausgeprägt. Der Leverkusener hat zwar ein solides Passspiel, tödliche Pässe sind aber Mangelware.

Fazit: Lars Bender ist ein defensiver Mittelfeldspieler alter Schule. Sein Spiel zeichnet sich durch enorme Laufbereitschaft und ein gutes Defensivspiel aus, bleibt dabei die meiste Zeit sehr ruhig. Beruft er sich auf seine Stärken, so ist er nicht nur für seinen Verein Bayer 04 Leverkusen eine Bereicherung, auch die DFB-Elf kann von Benders Erfahrung profitieren.

Sven Bender 

Sven Bender steht seit der Saison 2009/10 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Mit den Borussen konnte der gebürtige Rosenheimer zwei Meisterschaften und einen DFB-Pokal-Gewinn feiern. Sein Debüt im Profifußball gab der 27-Jährige im Alter von 17 Jahren beim 4:0-Sieg des TSV 1860 München gegen Erzgebirge Aue.

Stärken: Sven Bender ist ein polyvalenter Spieler. Zu Beginn seiner Karriere lief er vor allem im defensiven Mittelfeld auf, in den letzten Jahren wurde er vermehrt in der Innenverteidigung eingesetzt. Er verfügt – ähnlich wie sein Zwillingsbruder – über enorme Ruhe im Spiel mit und ohne Ball. Außerdem ist der 27-Jährige ein äußerst robuster Spieler. Sein Passspiel ist solide bis gut, läuferisch gehört er zu den besten Spielern seiner Zunft. Und auch sein defensives Zweikampfverhalten ist absolut überzeugend.

Schwächen: Der Dortmunder agiert manchmal zu zögerlich, vor allem dann, wenn er auf der Innenverteidiger-Position eingesetzt wird. Dadurch rückt er häufig zu langsam raus und attackiert so seinen Gegenspieler zu spät. In der Offensiv-Bewegung hat Sven Bender Verbesserungspotential. Zwar geht er häufig weite Wege mit in die gefährlichen Zonen des Gegners, dort muss er allerdings mutiger agieren, um selbst in Abschlussposition kommen zu können.

Fazit: Sven Bender ist mit seiner Erfahrung und seinem geradlinigen Spiel ein wichtiger Faktor in der deutschen Olympia-Mannschaft. Neben seinem Zwillingsbruder ist er der zweite echte Sechser im Team von Horst Hrubesch. Aber auch auf der Innenverteidiger-Position kann der Dortmunder mit seiner defensiven Stabilität überzeugen. 

Max Meyer

Max Meyer ist ein offensiver Mittelfeldspieler von Schalke 04. Bereits 2009 wechselte er in die Jugendabteilung der Königsblauen und erhielt 2012 und 2014 die silberne Fritz-Walter-Medaille. Im Februar 2013 feierte er sein Profidebüt-

Stärken: Abgesehen von seiner Beidfüßigkeit gilt der 1,71-Meter große Offensivspieler als ballsicher und dribbelstark. Darüberhinaus verfügt er über eine herausragende Technik, die gepaart mit seiner Kreativität jeder Offensive gut tut. Gegenspieler zu überspielen ist für ihn kein Problem, da er sehr beweglich ist. 

Schwächen: Aufgrund seiner zierlichen Statue bringt Meyer kaum Robustheit mit ins Spiel. Dementsprechend schwach ist seine Defensivarbeit einzuschätzen. 

Fazit: Wer sich im offensiven zentralen Schalker Mittelfeld  festgespielt hat, kann kein Schlechter sein. Zweifelsohne gehört der 20-Jährige zu den vielversprechensten Talenten im deutschen Fußball. Und wenn Meyer im Bereich Abwehrarbeit noch mehr Einsatz zeigt, steht er vor einer glorreichen Zukunft. 

Julian Brandt

Julian Brandt ist ein offensiver Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen.  Vom  VfL Wolfsburg wechselte der 20-Jährige zur Winterpause der Spielzeit 2013/14 zu BAyer 04 Leverkusen. Im Ligaendspurt der vergangenen Saison spielte sich der  Youngster auf der linken Außenbahn fest und traf in sechs Spielen in Folge. Für das deutsche Team spielt Brandt zumeist auf der rechten Seite.

Stärken: Julian Brandt verbindet Spielwitz und Geschwindigkeit wie kein Zweiter in der deutschen Mannschaft. Brandt kann dribbeln wie ein Flügelspieler, aber auch Pässe spielen wie ein Strippenzieher in der Zentrale. Dazu zeigt sich randt engagiert in der Rückwärtsbewegung und geschickt im Zweikampf.

Schwächen: Wenige. Das Kopfballspiel ist trotz seiner 1,83 Meter Größe ausbaufähig. In manchen Phasen des Spiels wirkt er zu passiv, was allerdings daran liegen mag, dass man Julian Brandt in jedem Moment die besondere Aktion zutraut und auch erwartet.

Fazit: Julian Brandt birgt wohl das größte Versprechen im deutschen Team. Sein Talent ist konkurrenzlos, weshalb auch keiner seiner Mitspieler so nah an der Nationalmannschaft dran ist wie er. Die EM-Teilnahme hat der Angreifer nur knapp verpasst. Schöpft Brandt sein Potenzial gegen Brasilien aus, kann er die Partie entscheiden.

Serge Gnabry

Sergne Gnaby ist ein Linksaußen, der seit 2011 beim FC Arsenal unter Vertrag steht. Damals wechselte der 21-Jährige mit ivorischen Wurzeln für rund 100.000 Euro vom VfB Stuttgart nach London. Trotz seines Talents konnte sich Gnabry bislang noch nicht durchsetzen und wurde daher zletzt in der Saison 2015/16 an West Bromwich Albion verliehen. Arsenal-Coach Arsene Wenger sind die guten Leistungen seines Schützlings bei den Olympischen Spielen natürlich aufgefallen. Der Franzose bringt daher sogar eine Vertragsverlängerung des bis 2017 datierten Arbeitspapier ins Spiel. Hertha BSC soll Interesse haben, Gnabry noch in diesem Sommer in die Bundeliga zu lotsen.

Stärken: Serge Gnabry lebt vor allem von seiner Technik und seiner Schnelligkeit. Mit gerade einmal 1,73 Meter Körpergröße ist der Linksaußen extrem flink und wendig. Wegen seiner engen Ballführung ist er nur schwer vom Ball zu trennen. Ein bislang (zumindest meistens) verborgenes Talent war der Torabschluss. Fünf Treffer in fünf Spielen bei Olympia sind eine mehr als ordentliche Torquote.

Schwächen: So gut seine Technik auch ist, Gnabry ist häufig noch zu verspielt. Im Eins-gegen-Eins riskiert er in einigen Situationen zu viel und nimmt damit in Kauf, den Ball zu verlieren. In seinem Alter (21) sei ihm das noch verziehen. Wenn er daran arbeitet, kann er noch besser werden. Womöglich auch, wenn er noch das ein oder andere mal mehr mit nach hinten arbeitet.

Fazit: Sergne Gnabry ist bislang DER Spieler dieses Olympischen Fußball-Turniers. Kaum ein anderer Akteur hat einen solch positiven Eindruck hinterlassen wie der Arsenal-Youngster. Kein Wunder, dass einige Bundesligisten ihre Fühler ausgestreckt haben sollen. Geht er den eingeschlagenen Weg weiter und und konzentriert sich noch mehr auf seine Stärken, wird die Nominierung für A-Nationalmannschaft nicht lange auf sich warten lassen.

Angriff

Davie Selke

Davie Selke sorgte vor mehr als einem Jahr für Aufsehen, als er von Bundesligist Werder Bremen in die 2. Bundesliga zu RB Leipzig wechselte. Inzwischen ist auch der Stürmer im Oberhaus angekommen, hatte aber keine leichte erste Saison in Leipzig. In der Rückrunde verlor Selke seinen Stammplatz - U21-Coach Horst Hrubesch baut aber trotzdem auf den schnellen Angreifer. Und der zahlt es mit Leistungen bei Olympia zurück.

Stärken: Davie Selke ist ein klassicher "Neuner", so wie es sie heuzutage nur noch selten im Profifußball gibt. Seine Stärken - Ballannahme, Torabschluss, Kopfball - kann er allesamt im Strafraum ausspielen.

Schwächen: Selke gehört nicht gerade zu den Edeltechnikern - und auch nicht zu den wendigsten Spielern im Team. Der 21-Jährige wirkt mit seinen 1,92 Meter Körpergröße gelegentlich etwas hüftsteif.

Fazit: Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass klassische Stürmer in Deutschland begehrt sind, dürfte Selke eine große Zukunft bevorstehen - auch im DFB-Team. Voraussetzung aber ist, dass er sich stetig weiterentwickelt. RB Leipzig bietet dafür sehr gute Voraussetzungen.

Nils Petersen

Nils Petersen st der dritte über U23-Spieler im Kader von Horst Hrubesch. Der Stürmer vom FC Freiburg war mit 21 Treffern maßgeblich an der Rückkehr der Breisgauer in die 1. Bundesliga beteiligt. Neben dem Sportclub stand der 27-Jährige bereits bei Werder Bremen und Bayern München unter Vertrag.

Stärken: Obwohl Petersen meist nur Kurzeinsätze im Olympia-Turnier hatte, führt er mit sechs Treffern zusammen mit seinem Teamkollegen Serge Gnabry die Torschützenliste an. Das sagt viel über seine Abschlussqualitäten aus. Besonders seine enorme Kopfballstärke ist ein Pfeiler in seinem Spiel. Freiburgs Trainer Christian Streich hebt zudem lobend hervor, dass „er nicht unkonzentriert ist und sich immer gleich ausrichtet, egal wer der Gegner ist." 

Schwächen: Schnelligkeit gehört nicht zu den Stärken des gebürtigen DDR-Bürger. Auch seine Passgenauigkeit lässt zu wünschen übrig. 

Fazit: Es spricht für seinen ausgeprägten Teamgeist, dass Petersen ohne Murren die Jokerrolle in Rio übernommen hat. Das wird auch einer der Hauptgründe gewesen sein, warum sich Hrubesch für den Freiburger Stürmer entschieden hat.