Weitere Verträge verlängert

Kader der Gisa Lions nimmt langsam Formen an

Meret Kleine-Beek bleibt bei den Gisa Lions. (Foto: Holger John)

Halle (Saale) - Erst einmal wurden die einfachen Hausaufgaben erledigt. Es musste ja nicht erst große Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Basketballerinnen, die sich in Halle heimischen fühlen, für einen neuen Vertrag zu begeistern. Also haben die Gisa Lions dieser Tage bekannt gegeben, dass zwei an der Saale längst bekannte Spielerinnen auch in der kommenden Saison in der ersten Liga mit angreifen werden: die Tschechin Barbora Kasparkova geht in ihre vierte Spielzeit mit den Lions. Und Laura Schinkel gehört dem Klub seit Kindesbeinen an - und wird es fortan auch.

Die beiden Verlängerungen hat Geschäftsführerin Lysann Kairies allerdings nicht unter Dach und Fach gebracht, ohne dies mit der neuen Cheftrainerin besprochen zu haben, die die Lions inzwischen im Ausland gefunden haben. Denn klar ist: Die Nachfolgerin von Sandra Rosanke, die künftig wieder als Co mithilft, sollte bei der Zusammenstellung des neuen Teams natürlich das letzte Wort haben. Doch wer die große Unbekannte ist, mag Kairies immer noch nicht preisgeben. „Wir sind uns im Prinzip einig. Allerdings ist noch nichts unterschrieben“, sagt Kairies. Doch es könne in den nächsten Tagen ganz schnell gehen.

Gisa Lions: Eilidh Simpson bleibt nur, wenn ihre Partnerin einen Vertrag bekommt

Neben Kasparkova und Laura Schinkel (ihre Schwester Janina hat aufgehört) werden auch Charlotte Kreuter, Meret Kleine-Beek und Lilly Oswald beim diesjährigen Liga-Achten bleiben. Fast alle anderen Spielerinnen aus dem letzten Kader hatten Gespräche, ob sie sich einen Verbleib vorstellen könnten. Definitiv weg sind nur die Griechin Stelle Fouraki und die dauerverletzte Candice White. Eilidh Simpson möchte bleiben, wenn auch ihre Partnerin Rachael Vanderwal, die lange verletzte englische Nationalspielerin und zuletzt Rosanke-Assistentin, einen Vertrag bekommt. Da wird gerade um den Preis verhandelt. Klaudia Grudzien möchte man zum Weitermachen überreden.

Offiziell sind derzeit also noch sieben Kaderplätze zu vergeben. Eile ist allerdings nicht geboten. Die nächste Saison beginnt erst im September. Und die neue Trainerin wird auch noch neue Namen auf ihrer Liste haben. (mz/Christoph Karpe)