Benefizspiel in HalleUSV-Rhinos spielen für den guten Zweck

Von David Fuhrmann Aktualisiert: 08.12.2022, 10:14
Die Basketballer des USV Halle treten für den guten Zweck an.
Die Basketballer des USV Halle treten für den guten Zweck an. (Foto: Objektfoto)

Halle (Saale)/MZ - Es mag kein Zufall sein, dass die Spielstätte des Basketball-Regionalligisten USV Halle den Namen des bedeutenden Mediziners Robert Koch trägt. Bei den Rhinos hat die Verlinkung zwischen Sport und Gesundheit Tradition.

„Bewegung und Gesundheit gehören zusammen und Basketball ist die Medizin“, sagt der Teamverantwortliche der Rhinos, Marcus Zawatzki. Seit zehn Jahren veranstaltet der USV Halle mit dem Projekt „rhinos4help“ rund um die Adventszeit ein Benefiz-Basketballspiel, dessen Erlöse Hilfsprojekte in der Region unterstützen. Vor einem Jahr erhielt das Projekt für das Engagement den „Kleinen Stern des Sports“ in Bronze vom Deutschen Olympischen Sportbund. „Das zeigt, dass wir beim USV nicht nur linear in unserer Sportart denken“, sagt Zawatzki.

USV Halle - Empor Berlin: Benefizspiel am Samstag um 18 Uhr

Am Samstag (18 Uhr), wenn die Basketballer aus Halle auf heimischem Parkett Empor Berlin zum Duell bitten, folgt nach zweijähriger Corona-Pause nun die Jubiläumsausgabe des Projekts. „Es ist etwas ganz Besonderes, auf diese Tradition zurückzublicken“, sagt Zawatzki.

Vor dem Spiel und auch in der Halbzeitpause können Zuschauer Lose für eine Tombola erwerben und mit Glück Preise gewinnen, etwa einen von der deutschen Nationalmannschaft signierten Basketball. Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Onkologischen Sport- und Bewegungstherapie im Universitätsklinikum Halle zugute. Die Therapie fördert körperliche Bewegungsformen von Krebspatienten, um einen aktiven Lebensstil zu unterstützen. Daneben werden die Erlöse für das Basketball-Nachwuchsprojekt „Rhinos4Kids“ eingesetzt.

Auch sportlich soll am Samstagabend etwas bewegt werden. Schließlich ist das Benefizspiel ein normales Punktspiel. Nach neun absolvierten Partien rangieren die Rhinos in der Regionalliga auf dem fünften Platz, „den wir halten wollen“, sagt Zawatzki. Das sei das ausgerufene Saisonziel gewesen. Mit Empor Berlin reist ein Gegner aus den unteren Gefilden der Tabelle nach Halle, der sich nicht in reiner Geber-Manier präsentieren will. „Wenn man sieht, wo sie stehen, müssen wir mutig nach vorne spielen“, sagt Zawatzki. Für einen runden Abend sollen die zwei Punkte in Halle bleiben.