NFL-Star NFL-Star: Julian Edelman verhindert möglicherweise Amoklauf an US-Schule

Der Football-Profi Julian Edelman hat möglicherweise ein Massaker an einer US-Schule verhindert. Der Spieler der New England Patriots und zweifache Super-Bowl-Sieger meldete der Polizei einen verdächtigen Post unter einem seiner Instagram-Fotos, berichtet die „New York Times“. Ein 14-Jähriger hatte nach Informationen der US-Zeitung kommentiert: „Ich werde in meiner Schule schießen, schaltet die Nachrichten ein“.
Ein Nutzer des sozialen Netzwerkes bemerkte den Beitrag und wandte sich mit einer privaten Nachricht an den Sportler. „Ein Kind schreibt in deinen Kommentaren, es würde in seiner Schule um sich schießen, ich denke, du solltest die Behörden alarmieren“.
Wie Edelman dem Artikel zufolge erklärt, hat ihn diese Nachricht sofort aufmerksam gemacht. Er habe sich an das Schulmassaker in Parkland erinnert, bei dem 17 Menschen gestorben waren. Der Amokläufer hatte in diesem Fall vor seiner Tat im Februar einen ähnlichen Kommentar unter einem Youtube-Video gepostet, der ebenfalls gemeldet wurde. Der Angriff konnte dennoch nicht verhindert werden.
Teenager gibt Drohung zu
Diesmal haben Ermittler auf den Hinweis des NFL-Stars reagiert. Mithilfe der E-Mail- und IP-Adresse des 14-Jährigen konnten sie die Adresse des Jungen herausfinden und zu dessen Haus in Port Huron im amerikanischen Bundesstaat Michigan fahren. Dort konnten zwei Waffen sichergestellt werden, die ersten Angaben zufolge der Mutter gehören sollen.
Der Jugendliche Verfasser des Droh-Posts gab zu, die Worte bei Instagram geschrieben zu haben. Er wurde einer Jugendstrafanstalt übergeben. Ihm wird vorgeworfen, eine Falschmeldung bezüglich seiner Attentats-Pläne verbreitet zu haben. Nun droht im eine Strafe von bis zu vier Jahren Haft.
Julian Edelman bedankte sich im Zuge der Entwicklungen bei dem Nutzer, der ihn per Privatnachricht auf die mögliche Bedrohung aufmerksam gemacht hatte. Er hätte bereits versucht, ihn zu kontaktieren, doch bisher ohne Erfolg. „Ich bin dankbar, dass dieses Kind etwas gesagt hat“, äußerte er sich laut „New York Times“. „Wir werden ihm etwas zusenden, ein Geschenk für seinen Hinweis, seine Arbeit. Er ist hier der wahre Held.“