MotoGP am Sachsenring MotoGP am Sachsenring: Marquez rast allen davon, Bradl muss sich steigern

Hohenstein-Ernstthal - Rückkehrer Jonas Folger (Oberbergkirchen) und Marcel Schrötter (Vilgertshofen) haben im Training zum Großen Motorrad-Preis von Deutschland aufhorchen lassen. Folger, der sein drittes Rennwochenende nach einer 21-monatigen Pause bestreitet, wurde am Sachsenring in der Moto2-Klasse starker Vierter, Schrötter belegte den fünften Platz.
MotoGP: Stefan Bradl sieht sich nah dran an den Top 10
Schneller als das deutsche Duo waren am Freitag lediglich der Südafrikaner Brad Binder sowie die beiden Spanier Xavi Vierge und Iker Lecuona. Lukas Tulovic (Eberbach) musste sich mit dem 28. Rang begnügen.
Ersatzmann Stefan Bradl verpasste in der MotoGP die erhoffte Top-10-Platzierung. Der 29-Jährige aus Zahling, im Honda-Werksteam für den verletzten Spanier Jorge Lorenzo dabei, wurde 14. „Wir sind nicht weit weg von den Top 10“, sagte Bradl.
Vor dem Heimrennen am Sonntag (14 Uhr/ServusTV und DAZN) muss sich Bradl im dritten Training am Samstagvormittag steigern, um noch den direkten Einzug ins Qualifying der zwölf besten Fahrer (Q2) schaffen zu können. Sollte das nicht gelingen, muss der frühere Moto2-Weltmeister den Weg über das Q1 nehmen.
Dominator Marc Marquez legt am Sachsenring die Bestzeit vor
Die Bestzeit legte Weltmeister Marc Marquez (Honda) in 1:20,705 Minuten vor. Dahinter folgten sein spanischer Landsmann Alex Rins (Suzuki) und der französische Shootingstar Fabio Quartararo (Yamaha). Bradl lag fast genau eine Sekunde hinter seinem Teamkollegen Marquez, der seit 2013 jedes MotoGP-Rennen in Sachsen gewonnen hat.
Wildcard-Starter Dirk Geiger konnte in der Moto3 zum Auftakt nicht mithalten. Der 16-Jährige aus Mannheim wurde mit gut drei Sekunden Rückstand zur Spitze Letzter. (sid)