Heimsieg statt Rechenspiele

Macht der MBC den Klassenerhalt perfekt?

Ob Michal Michalak (r.) für den MBC im Heimspiel gegen Bayreuth auflaufen kann, ist noch unklar. (Foto: imago/Hartmut Bösener)

Weißenfels - Einfache Mathematik ist in diesen Tagen beim Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) angesagt. Der hat drei Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Auf dem steht augenblicklich Giessen. Die Hessen haben allerdings ein Spiel weniger absolviert, könnten also dem Syntainics MBC nochmals gefährlich werden, während Schlusslicht Vechta mit acht Punkten Rückstand wohl chancenlos ist.

Die Blicke gehen daher am Freitag in Richtung Chemnitz, die um 20.30 Uhr Giessen empfangen. Für den Aufsteiger aus Sachsen spricht, dass man das Hinspiel mit 95:83 gewinnen konnte.

Dennoch wollen sich die Wölfe nicht auf Schützenhilfe verlassen. Ein Sieg ist also am Sonntag auf heimischem Parkett gefragt. Nicht nur, weil man sich damit aller Abstiegssorgen entledigen könnte, sondern wohl auch, weil längst das Schaulaufen in Sachen Vertragsverlängerungen und Neuverträge begonnen hat.

Von all dem will Manager Martin Geissler aber nichts wissen. „Unser Ziel ist es, dass wir von den noch drei anstehenden Begegnungen mindestens zwei gewinnen und möglichst noch einen Platz in der Tabelle nach oben rücken“, erklärt er mit Blick auf das Sonntagsspiel des Syntainics MBC, der dann auf Bayreuth trifft. Dem folgen dann noch die Partien gegen Tabellenschlusslicht Vechta (5. Mai) und den viertplatzierten Oldenburg.

MBC gegen Bayreuth: Michalak-Einsatz noch offen

Den Gästen aus Bayern überlässt Martin Geissler gern die Favoritenrolle, stellt aber gleichzeitig klar: „Sicher wollen sich beide Teams ordentlich aus der ligaverabschieden. Aber wir haben Bayreuth in dieser Saison im Pokal deutlich geschlagen. Daran sollten wir uns orientieren.“

Noch ungewiss ist, ob Top-Scorer Michal Michalak am Sonntagabend, Anpfiff ist um 20.30 Uhr, mit im Aufgebot stehen wird. Der 27-jährige darf nach seinem positiven Corona-Test zwar die Quarantäne wieder verlassen, wird aber erst nach zwei negativen Tests wieder zur Mannschaft stoßen.

Roko Rogic steht dem Team aufgrund seiner Adduktorenprobleme nicht zur Verfügung und auch der Einsatz von Aleksandar Marejla ist noch ungewiss. „Wir werden wohl am Sonntag wieder mit der Mannschaft antreten, die zuletzt gegen Frankfurt erfolgreich war“, meint Martin Geissler noch. Kein schlechtes Omen, denn das Spiel haben sie ja bekanntlich gewonnen. (mz/Olaf Wolf)