RB Leipzig

RB Leipzig: Davie Selke erzielt gegen Fürth Tor mit „süßem Beigeschmack“

Leipzig - Für acht Millionen Euro wechselte Davie Selke im Sommer von Werder Bremen zu RB Leipzig. Für die „Roten Bullen“ erzielte er im Heimspiel gegen Fürth sein erstes Saisontor.

Von Constantin Blaß 03.08.2015, 21:28

Für acht Millionen Euro wechselte Davie Selke im Sommer von Werder Bremen zu RB Leipzig. Für die „Roten Bullen“ erzielte er im Heimspiel gegen Fürth sein erstes Saisontor.

Herr Selke, den zweiten Saisonsieg verpasst. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Davie Selke: „Es war ein turbulentes Spiel. Fürth hat uns das Leben nicht einfach gemacht. Trotzdem sind wir zwei Mal zurückgekommen und haben Moral gezeigt. Es ist eine gute Basis für die zukünftigen Spiele.“

Wie groß ist die Freude über Ihren ersten Pflichtspieltreffer?
Davie Selke: „Über mein Tor habe ich mich gefreut, noch dazu, weil es zu Hause gewesen ist. Aber ich hätte mich noch mehr gefreut, wenn es für uns als Mannschaft zum Sieg gegen Fürth gereicht hätte.“

Sie haben ausgerechnet Ihren ehemaligen Werderaner Kollegen Sebastien Mielitz getunnelt…
Selke: „Es ist immer etwas Besonderes, als Stürmer ein Tor zu erzielen. Dass es diesmal gegen ‚Miele‘ war – und dann noch durch die Beine – ist ein süßer Beigeschmack.“

Ist RB über weite Strecken zu viel Risiko gegangen?
Selke: „Die Fehler, die wir als Mannschaft begangen haben, werden wir intern besprechen und versuchen, sie intern zu beheben, um dann eine Reaktion zu zeigen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.“

Sind Sie denn zufrieden mit dem 2:2?
Selke: „Wenn man den Spielverlauf anschaut, dann können wir auf das Unentschieden aufbauen. Dass am zweiten Spieltag noch nicht alles perfekt läuft, ist auch klar.“

Ralf Rangnick hatte gesagt, dass es beim 1:0 in Frankfurt „keine Glanzleistung“ gewesen ist. Was war es gegen Fürth?
Selke: „Es war es eine starke kämpferische Leistung gegen eine gute Truppe aus Fürth.“

Am kommenden Montag reist RB Leipzig im DFB-Pokal nach Osnabrück. Ein Selbstläufer?
Selke: „Nein, auf keinen Fall. Wir wissen, dass der Pokal immer seine eigenen Geschichten schreibt. Wir fokussieren uns jetzt auf Osnabrück und hoffen, beim VfL eine Runde weiterzukommen.“