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Fußball Polizei schließt 1.200 Genk-Fans von Europa-League-Spiel aus

Das Europa-League-Spiel in Utrecht findet aus Sicherheitsgründen ohne die 1.200 Gästefans statt. Die Partie startet mit deutlicher Verspätung.

Von dpa Aktualisiert: 23.01.2026, 00:31
In Utrecht durfte ein Teil der Gästefans das Spiel nicht im Stadion verfolgen.
In Utrecht durfte ein Teil der Gästefans das Spiel nicht im Stadion verfolgen. Robin Van Lonkhuijsen/ANP/dpa

Utrecht - Die niederländische Polizei hat rund 1.200 Fußballfans des belgischen Clubs KRC Genk vom Besuch des Europa-League-Spiels beim FC Utrecht ausgeschlossen. Grund seien erhebliche Sicherheitsbedenken gewesen, da sich etwa 300 Genk-Anhänger weder einer Identitätskontrolle noch einer Durchsuchung unterzogen hätten, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Polizeiangaben. Aufgrund der Räumung begann die Partie mit 53-minütiger Verspätung.

Eine große Gruppe der aus Belgien angereisten Fans habe sich Polizeiangaben zufolge den Kontrollen entzogen, indem sie über Sicherheitsbarrieren geklettert sei. Die Polizei schickte laut eigenen Angaben die betroffenen rund 300 Anhänger von der Gästetribüne. Einige waren mit Stöcken und Stangen bewaffnet, weshalb sich die Räumung verzögerte. Auch dem weiteren Genk-Anhang wurde aufgrund der Vorfälle der Besuch des Spiels verwehrt.

Genk will Vorfall untersuchen

Der KRC Genk, der das Spiel 2:0 gewann, verurteilte das Verhalten seiner Anhänger. „Der Verein bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten für die Fans und die Organisation“, hieß es in einer Mitteilung des KRC Genk. Der Verein werde den Vorfall gründlich untersuchen und über weitere Schritte entscheiden.

„Wir haben geprüft, ob die Fans aus Genk, die mit anderen Bussen angereist waren und noch nicht im Stadion angekommen waren, noch auf der Gästetribüne Platz nehmen konnten“, erklärten die lokalen Behörden in einer Mitteilung. „Leider waren die Schäden auf der Gästetribüne so groß, dass es nicht mehr möglich war, sie rechtzeitig zu reinigen und vor allem zu sichern.“