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Fan-Vorteil im Aufstiegsrennen? Hansa Rostock darf Samstag vor 7500 Zuschauern spielen

18.05.2021, 16:13
Fans von Hansa Rostock dürfen - wie hier im März gegen den HFC - beim möglichen Zweitliga-Aufstieg ihrer Mannschaft am Samstag live im Ostseestadion mit dabei sein.
Fans von Hansa Rostock dürfen - wie hier im März gegen den HFC - beim möglichen Zweitliga-Aufstieg ihrer Mannschaft am Samstag live im Ostseestadion mit dabei sein. (Foto: imago/Fotostand)

Rostock/Schwerin - Das Schweriner Kabinett hat seine Zustimmung für den Einlass von 7500 Zuschauern beim letzten Saisonspiel des FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga gegeben. Die Partie am Samstag (13.30 Uhr) gegen den VfB Lübeck könne als Modellprojekt umgesetzt werden, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin. „Wir setzen auf ein faires und friedliches Miteinander - und zwar vor, während und nach dem Spiel.“

Den zuständigen Rostocker Behörden seien nun geeignete Schutz- und Hygienekonzepte vorzulegen, die insbesondere einer Zustimmung des Gesundheitsamtes und der Polizei bedürften, sagte Glawe.

Übersicht: So läuft das Finale um den Zweitliga-Aufstieg

Der Gesundheitsminister hatte bereits am Montag gesagt, dass mit der Erlaubnis für den Zuschauerbesuch im Stadion mögliche Fanmassen vor dem Stadiongelände verhindert werden sollen. Bereits gegen den Halleschen FC durfte Hansa am 20. März im Rahmen des Modellprojekts vor Zuschauern spielen - und gewann vor 702 Fans im Ostseestadion mit 1:0.

Holstein Kiel verzichtet aus Fairness-Gründen auf Zuschauer beim Saisonfinale

Einen komplett anderen Weg geht Holstein Kiel. Der Zweitligist verzichtete freiwillig auf einen Antrag auf Zulassung von Zuschauern für das Heimspiel gegen Darmstadt 98, bei dem der Tabellenzweite immerhin den ersten Bundesliga-Aufstieg perfekt machen kann.

„Weder sollte der Profifußball für sich eine Sonderrolle in der Gesellschaft reklamieren. Noch möchte die KSV Holstein eine Bevorzugung gegenüber anderen Sportvereinen im Land erfahren“, begründete Kiels Präsident Steffen Schneekloth den Verzicht.
(dpa/mz)