Mögliche Steuerhinterziehung

Geschäftsstellen durchsucht: Ermittlungen gegen Unternehmen

Von dpa
Die Geschäftsstelle des FC Augsburg.
Die Geschäftsstelle des FC Augsburg. Matthias Balk/dpa

Augsburg/Nürnberg - Wegen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen einen Ticket-Zweithändler sind die Geschäftsräume deutscher Fußball-Profivereine durchsucht worden.

Das bestätigten unter anderem der FC Augsburg und der 1. FC Nürnberg auf Anfrage, nachdem die „Augsburger Allgemeine“ über die Aktionen berichtet hatte. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, wie die Behörde mitteilte. Gegen wen, das sagte sie nicht. Vereine oder Spieler seien aber nicht betroffen.

„Weder der FC Augsburg noch jetzige oder ehemalige Mitarbeiter bzw. Vertreter des FC Augsburg sind bei den Ermittlungen der Finanzbehörden als Beschuldigte Teil des Verfahrens, sondern treten ausschließlich als Zeugen auf“, hieß es vom FCA. Nürnberg bestätigte die Untersuchungen mit einem praktisch wortgleichen Statement.

Laut „Augsburger Allgemeine“ handelt es sich bei dem betroffenen Unternehmen um einen Ticket-Zweithändler. Der FC Augsburg teilte mit, mit dem Unternehmen „vor über sieben Jahren in einer vertraglichen Beziehung“ gestanden zu sein. Die Nürnberger haben ebenfalls „bis vor sieben Jahren“ mit der Firma zusammengearbeitet.