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Fnatic erobert Tabellenführung in europäischer LoL-Liga LEC

22.06.2019, 22:10
Die Fans haben Fnatic zum Sieg gegen G2 Esports getragen. Foto: Riot Games
Die Fans haben Fnatic zum Sieg gegen G2 Esports getragen. Foto: Riot Games Riot Games

Berlin - Fnatic hat sich die Tabellenführung in der europäischen League-of-Legends-Liga LEC ergattert. Mit einem überraschenden Sieg gegen den klare Favoriten G2 Esports sowie gegen Excel bleibt Fnatic in der Sommersaison weiter ungeschlagen.

Das Spitzenduell zwischen G2 Esports und Fnatic fand bereits am Freitag statt. Die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams traten in der letzten Begegnung des Tages gegeneinander an.

Auch wenn G2 Esports das aktuell international erfolgreichste Team der Liga ist, feuerte ein Großteil der Fans vor Ort Fnatic lautstark an. Nach einem überragenden Start in das Spiel sicherte sich Fnatic, getragen von der Stimmung der Fans, den Sieg im Duell um die Tabellenführung.

Am Samstag setzte Fnatic seine Siegesserie gegen Excel fort und setzte sich mit sechs Erfolgen in sechs Spielen an die alleinige Spitze der Tabelle. Nach der Niederlage gegen Vitality am Freitag ist Excel alleiniges Schlusslicht.

Nach einer Niederlage gegen SK Gaming am Freitag wechselte Misfits Gaming für die Partie gegen Schalke 04 am Samstag Midlaner Adam „LIDER” Ilyasov (19) und Jungler Thomas „Kirei” Yuen (22) ein.

Nach seiner herausstechenden Leistung bei den European Masters 2019 lagen besonders in LIDER hohe Erwartungen, denen er bei seinem Debüt in der LEC jedoch nicht gerecht werden konnte. Misfits Gaming unterlag deutlich gegen Schalke in einer Partie, bei der besonders LIDER nicht gut aussah.

Die LEC geht nun in eine zweiwöchige Pause. Zunächst reisen G2 Esports, Origen und Fnatic als europäische Vertreter zu den Rift Rivals nach Los Angeles, um sich dort vom 27. bis 29. Juni mit den nordamerikanischen Top-Teams zu messen.

Während die nordamerikanische Liga in der Folgewoche den geregelten Betrieb wieder aufnimmt, gibt es in Europa eine weitere Woche Pause, damit die nach Nordamerika gereisten Teams keinen kompetitiven Nachteil erleiden. (dpa)