FCM stagniert im Abstiegskampf

FCM stagniert im Abstiegskampf: Christian Beck als großer Hoffnungsträger

Magdeburg - Es geht nicht vorwärts in Magdeburg. Die Unzulänglichkeiten des Zweitliga-Neulings sind zuletzt auch beim 0:0 gegen den 1. FC Heidenheim sichtbar geworden. Die Chancenverwertung ist einfach mangelhaft. Daher rühren die Hoffnungen am nächsten Montag (20.30 Uhr im Liveticker) beim Aufstiegsaspiranten Hamburger SV auch auf Rückkehrer Christian ...

Mit der Rückkehr von Christian Beck verbindet der 1. FC Magdeburg große Hoffnungen im Abstiegskampf.
Mit der Rückkehr von Christian Beck verbindet der 1. FC Magdeburg große Hoffnungen im Abstiegskampf. www.imago-images.de

Es geht nicht vorwärts in Magdeburg. Die Unzulänglichkeiten des Zweitliga-Neulings sind zuletzt auch beim 0:0 gegen den 1. FC Heidenheim sichtbar geworden. Die Chancenverwertung ist einfach mangelhaft. Daher rühren die Hoffnungen am nächsten Montag (20.30 Uhr im Liveticker) beim Aufstiegsaspiranten Hamburger SV auch auf Rückkehrer Christian Beck.

Es ist durchaus denkbar, dass der Torjäger beim HSV wieder auf dem Platz stehen könnte. Darauf angesprochen erklärte Trainer Michael Oenning: „Ich wünsche es mir schon, dass er schon gegen Hamburg wieder zurück ist, was schon eine Sensation wäre. Aber im Fußball kann es schnell gehen.“

FCM hofft auf mehr Durchschlagskraft mit Christian Beck

Mit Beck käme dann auch wieder mehr Flexibilität in das Magdeburger Spiel, da wieder ein Zielspieler für hohe Bälle vorhanden wäre. Bei nur noch sieben ausstehenden Partien muss der FCM auch in Norddeutschland drei Punkte holen.

So wollte Oenning auch nicht den verpassten Chancen nachtrauern. „Wenn wir die Gelegenheit haben, das Spiel in der letzten Sekunde zu gewinnen, müssen wir das eigentlich auch machen. Das ist aber kein Vorwurf an den Schützen, sondern etwas Grundsätzliches“, meinte er nach dem verschossenen Elfmeter in personeller Überzahl gegen Heidenheim. Ihm ist das Problem bewusst: Die Mannschaft sei in der Defensive stabil, schieße aber einfach nicht genug Tore.

FCM zu Gast beim HSV: „Das ist das leichteste Spiel des ganzen Jahres“

Die Spieler richteten die Blicke nur nach vorn. „Das ist das leichteste Spiel des ganzen Jahres“, befand Jan Kirchhoff, der am Freitag die Kapitänsbinde für den verletzten Beck trug. „Ein wunderschönes Stadion, tolle Fans - und es fühlt sich wie Bundesliga an. Da kann man nur gewinnen“, ergänzte der Winterneuzugang.

Auch Dennis Erdmann gab sich kämpferisch. „Wir hatten den Sieg auf dem Silbertablett und haben es nicht genutzt. Das wirft aber keinen um und interessiert mich schon gar nicht mehr“, erklärte der Innenverteidiger. Wer hart arbeite, werde irgendwann auch belohnt. Und nach Hamburg „fahren wir um zu gewinnen. Alles andere ist sowieso nicht auf der Agenda“, betonte der 28-Jährige.

FCM braucht schnelle Erfolge im „Zufallssport Fußball“

Gegen Heidenheim hatte der FCM im Abschluss nicht das nötige Glück, um im „Zufallssport Fußball“ (Kirchhoff) einen Treffer zu erzielen. Mehrfach kratzte Heidenheim den Ball von der Linie, dazu reichte die leichte Berührung von Torwart Kevin Müller, um Lohkempers Elfmeter an den Pfosten zu lenken.

Magdeburg erspielte sich Torchancen, brachte die Bälle flach auf die Außen und konnte so das Fehlen seines besten Angreifers eigentlich gut ausgleichen - der Ball ging eben nur nicht über die Linie. Das soll nun Torjäger Beck im Saisonendspurt besser machen. (dpa/mz)